Geprägt von seriell errichteten Hochschul- und Wohnbauten der
DDR-Nachkriegsmoderne entfaltet sich der Campus der Hochschule
Merseburg in klaren, rhythmischen Linien. Hier hat Aline Hielscher
Architektur einen ehemaligen Technik- und Telefonzentralanbau in
eine Kindertagesstätte für das Studentenwerk Halle umgebaut. Der
Campus-Kindergarten nutzt einen langgestreckten Bestandsbau
aus der Nachkriegszeit, der als eingeschossiger Baukörper mit
teilbelichtetem Sockelgeschoss vor den mehrgeschossigen
Wohnheimstrukturen der 1950er- und 1960er-Jahre liegt. Durch die
Umnutzung wird ein zuvor funktional untergeordneter Zweckbau zu
einer sozialen Einrichtung auf dem Campus.
Galerie
Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
01|23
Der langgestreckte Bestandsbau aus der Nachkriegszeit liegt als flacher Sockel vor den mehrgeschossigen Wohnheimen der Hochschule Merseburg.
Bild: Célia Uhalde
02|23
Ein neu formulierter Haupteingang mit barrierearmer Erschließung verleiht dem ehemaligen Zweckbau erstmals eine klare Adresse auf dem Campus.
Bild: Célia Uhalde
03|23
Die klare Kubatur des eingeschossigen Baukörpers mit teilbelichtetem Sockelgeschoss blieb beim Umbau erhalten.
Bild: Célia Uhalde
04|23
Die Fassadenöffnungen folgen dem bestehenden Raster und sorgen für eine gleichmäßige Belichtung der Innenräume.
Bild: Célia Uhalde
05|23
Das gebäude ist in den durchgrünten Campus der Universität eingebettet.
Bild: Célia Uhalde
06|23
Holz-Alu-Fenster mit tiefen Laibungen strukturieren die Fassade und prägen die Maßstäblichkeit des Gebäudes.
Bild: Célia Uhalde
07|23
Im Sockelgeschoss entstand ein großzügiger Bewegungsraum, der die große Raumhöhe des ehemaligen Technikraums nutzt.
Bild: Célia Uhalde
08|23
Alle Räume bieten Ausblicke ins Grüne.
Bild: Célia Uhalde
09|23
Die Fenster sind mit innenliegenden Shuttern ausgestattet.
Bild: Célia Uhalde
10|23
Die Sanitärbereiche sind mit farblich abgestimmten Wand- und Bodenfliesen präzise ausgeführt.
Bild: Célia Uhalde
11|23
Bild: Célia Uhalde
12|23
Tiefe Fensterbänke aus Holz erweitern die Flurzonen zu Aufenthaltsbereichen für Kinder und Eltern.
Bild: Célia Uhalde
13|23
Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume entlang der Fassade angeordnet und erhalten Tageslicht von beiden Seiten.
Bild: Célia Uhalde
14|23
Akustisch wirksame Deckenflächen verbessern die Raumakustik im Bewegungsraum und in den Gruppenbereichen.
Bild: Célia Uhalde
15|23
Einbauten aus hellem Holz ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und gliedern den Raum.
Bild: Célia Uhalde
16|23
Das Kinderrestaurant bildet den räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses und öffnet sich zum Garten.
Bild: Célia Uhalde
17|23
Lageplan
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
19|23
Grundriss Untergeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
20|23
Schnitt
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
21|23
Nordansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
22|23
Südansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
23|23
Baugeschichtlicher Hintergrund
Neben bereits sanierten oder abgerissenen Gebäuden sind auf dem
Campus noch einzelne Baukörper im ursprünglichen Zustand erhalten.
Der heutige Campus-Kindergarten befindet sich in einem
zweigeschossigen Anbau am Wohnheim 8, dessen längliche
quaderförmige Kubatur, flaches Dach und regelmäßiges
Tragwerksraster typisch für die funktionalen Zweckbauten dieser
Zeit sind. Ursprünglich beherbergte das Gebäude unter anderem die
Telefonanlage der Hochschule, untergebracht in einem technisch
geprägten Innenraum mit großer Raumhöhe, der später zur zentralen
Entwurfsressource wurde.
Nord-südlich ausgerichtet, ist das Erdgeschoss von beiden Seiten
gut belichtet, während das Sockelgeschoss (Souterrain)
ausschließlich Tageslicht von der Südseite erhält. Mit der
Umnutzung erhält das Gebäude nicht nur eine neue Funktion, sondern
auch eine neue Adresse innerhalb des Campusgefüges. Ein neu
formulierter Haupteingang sowie barrierearme Zugänge ordnen den Bau
neu und machen ihn für Eltern, Kinder und Mitarbeitende gut
nutzbar.
Galerie
Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
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Der langgestreckte Bestandsbau aus der Nachkriegszeit liegt als flacher Sockel vor den mehrgeschossigen Wohnheimen der Hochschule Merseburg.
Bild: Célia Uhalde
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Ein neu formulierter Haupteingang mit barrierearmer Erschließung verleiht dem ehemaligen Zweckbau erstmals eine klare Adresse auf dem Campus.
Bild: Célia Uhalde
03|23
Die klare Kubatur des eingeschossigen Baukörpers mit teilbelichtetem Sockelgeschoss blieb beim Umbau erhalten.
Bild: Célia Uhalde
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Die Fassadenöffnungen folgen dem bestehenden Raster und sorgen für eine gleichmäßige Belichtung der Innenräume.
Bild: Célia Uhalde
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Das gebäude ist in den durchgrünten Campus der Universität eingebettet.
Bild: Célia Uhalde
06|23
Holz-Alu-Fenster mit tiefen Laibungen strukturieren die Fassade und prägen die Maßstäblichkeit des Gebäudes.
Bild: Célia Uhalde
07|23
Im Sockelgeschoss entstand ein großzügiger Bewegungsraum, der die große Raumhöhe des ehemaligen Technikraums nutzt.
Bild: Célia Uhalde
08|23
Alle Räume bieten Ausblicke ins Grüne.
Bild: Célia Uhalde
09|23
Die Fenster sind mit innenliegenden Shuttern ausgestattet.
Bild: Célia Uhalde
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Die Sanitärbereiche sind mit farblich abgestimmten Wand- und Bodenfliesen präzise ausgeführt.
Bild: Célia Uhalde
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Bild: Célia Uhalde
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Tiefe Fensterbänke aus Holz erweitern die Flurzonen zu Aufenthaltsbereichen für Kinder und Eltern.
Bild: Célia Uhalde
13|23
Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume entlang der Fassade angeordnet und erhalten Tageslicht von beiden Seiten.
Bild: Célia Uhalde
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Akustisch wirksame Deckenflächen verbessern die Raumakustik im Bewegungsraum und in den Gruppenbereichen.
Bild: Célia Uhalde
15|23
Einbauten aus hellem Holz ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und gliedern den Raum.
Bild: Célia Uhalde
16|23
Das Kinderrestaurant bildet den räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses und öffnet sich zum Garten.
Bild: Célia Uhalde
17|23
Lageplan
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
19|23
Grundriss Untergeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
20|23
Schnitt
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
21|23
Nordansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Südansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Instandsetzung mit Maßstäblichkeit
Die äußere Erscheinung des Gebäudes bleibt weiterhin
zurückhaltend. Entlang der Fassaden erzeugen Fenster und
Türöffnungen einen gleichmäßigen Rhythmus, da sie dem konstruktiven
Raster folgen. Durch neue, gezielt gesetzte Öffnungen wird die
langgestreckte Kubatur des Bestands gestalterisch ergänzt, ohne
ihre ursprüngliche Form zu verändern. Neue Holz-Alu-Fenster mit
tiefen Laibungen sorgen für großzügige natürliche Belichtung beider
Ebenen und übersetzen den Bestand in eine zeitgemäße
Architektursprache.
Geschlossene Paneelfelder, integrierte Lüftungselemente und
differenzierte Glasoberflächen ergänzen die Öffnungen zu einer
robusten, wartungsfreundlichen Gebäudehülle. Die in warmen Tönen
gehaltenen Rahmen setzen gezielte Akzente, ohne den sachlichen
Charakter des Baukörpers zu überlagern. So bleibt die
Maßstäblichkeit des Gebäudes klar ablesbar und fügt sich in das
heterogene Campusumfeld ein.
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Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
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Der langgestreckte Bestandsbau aus der Nachkriegszeit liegt als flacher Sockel vor den mehrgeschossigen Wohnheimen der Hochschule Merseburg.
Bild: Célia Uhalde
02|23
Ein neu formulierter Haupteingang mit barrierearmer Erschließung verleiht dem ehemaligen Zweckbau erstmals eine klare Adresse auf dem Campus.
Bild: Célia Uhalde
03|23
Die klare Kubatur des eingeschossigen Baukörpers mit teilbelichtetem Sockelgeschoss blieb beim Umbau erhalten.
Bild: Célia Uhalde
04|23
Die Fassadenöffnungen folgen dem bestehenden Raster und sorgen für eine gleichmäßige Belichtung der Innenräume.
Bild: Célia Uhalde
05|23
Das gebäude ist in den durchgrünten Campus der Universität eingebettet.
Bild: Célia Uhalde
06|23
Holz-Alu-Fenster mit tiefen Laibungen strukturieren die Fassade und prägen die Maßstäblichkeit des Gebäudes.
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Im Sockelgeschoss entstand ein großzügiger Bewegungsraum, der die große Raumhöhe des ehemaligen Technikraums nutzt.
Bild: Célia Uhalde
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Alle Räume bieten Ausblicke ins Grüne.
Bild: Célia Uhalde
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Die Fenster sind mit innenliegenden Shuttern ausgestattet.
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Die Sanitärbereiche sind mit farblich abgestimmten Wand- und Bodenfliesen präzise ausgeführt.
Bild: Célia Uhalde
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Bild: Célia Uhalde
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Tiefe Fensterbänke aus Holz erweitern die Flurzonen zu Aufenthaltsbereichen für Kinder und Eltern.
Bild: Célia Uhalde
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Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume entlang der Fassade angeordnet und erhalten Tageslicht von beiden Seiten.
Bild: Célia Uhalde
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Akustisch wirksame Deckenflächen verbessern die Raumakustik im Bewegungsraum und in den Gruppenbereichen.
Bild: Célia Uhalde
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Einbauten aus hellem Holz ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und gliedern den Raum.
Bild: Célia Uhalde
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Das Kinderrestaurant bildet den räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses und öffnet sich zum Garten.
Bild: Célia Uhalde
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Lageplan
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
19|23
Grundriss Untergeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
20|23
Schnitt
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Nordansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Südansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Räumliche Neuordnung
Das regelmäßige Stützenraster und die kompakte Grundfläche
erwiesen sich als überraschend flexibel für die neue Nutzung.
Anstatt die Struktur grundlegend zu verändern, entwickelten die
Architekt*innen die Kindertagesstätte innerhalb der bestehenden
Kubatur weiter. Die neue Nutzung für insgesamt 42 Kinder wird über
beide Ebenen organisiert und folgt einer klaren funktionalen
Gliederung.
Das Erdgeschoss nimmt die regelmäßig genutzten Räume des Alltags
auf: Hier sind die Gruppenräume mit zugeordneten Garderoben und
Sanitärräumen angeordnet. Die Erschließungszonen sind nicht als
reine Verkehrsflächen ausgebildet: Tiefe Fensterbänke aus hellem
Holz bieten Sitzmöglichkeiten für wartende Eltern und erweitern den
Flur zu einem Aufenthaltsraum. Das Kinderrestaurant bildet den
räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses. Es öffnet sich sowohl zur
Flurzone als auch zum Garten und ist direkt mit der Kochküche
verbunden. Sie ist über eine großzügige Durchreiche visuell mit dem
Kinderrestaurant verbunden. Dadurch werden Abläufe sichtbar und
Essen als gemeinschaftliche Tätigkeit erlebbar.
Galerie
Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
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Der langgestreckte Bestandsbau aus der Nachkriegszeit liegt als flacher Sockel vor den mehrgeschossigen Wohnheimen der Hochschule Merseburg.
Bild: Célia Uhalde
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Ein neu formulierter Haupteingang mit barrierearmer Erschließung verleiht dem ehemaligen Zweckbau erstmals eine klare Adresse auf dem Campus.
Bild: Célia Uhalde
03|23
Die klare Kubatur des eingeschossigen Baukörpers mit teilbelichtetem Sockelgeschoss blieb beim Umbau erhalten.
Bild: Célia Uhalde
04|23
Die Fassadenöffnungen folgen dem bestehenden Raster und sorgen für eine gleichmäßige Belichtung der Innenräume.
Bild: Célia Uhalde
05|23
Das gebäude ist in den durchgrünten Campus der Universität eingebettet.
Bild: Célia Uhalde
06|23
Holz-Alu-Fenster mit tiefen Laibungen strukturieren die Fassade und prägen die Maßstäblichkeit des Gebäudes.
Bild: Célia Uhalde
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Im Sockelgeschoss entstand ein großzügiger Bewegungsraum, der die große Raumhöhe des ehemaligen Technikraums nutzt.
Bild: Célia Uhalde
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Alle Räume bieten Ausblicke ins Grüne.
Bild: Célia Uhalde
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Die Fenster sind mit innenliegenden Shuttern ausgestattet.
Bild: Célia Uhalde
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Die Sanitärbereiche sind mit farblich abgestimmten Wand- und Bodenfliesen präzise ausgeführt.
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Bild: Célia Uhalde
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Tiefe Fensterbänke aus Holz erweitern die Flurzonen zu Aufenthaltsbereichen für Kinder und Eltern.
Bild: Célia Uhalde
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Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume entlang der Fassade angeordnet und erhalten Tageslicht von beiden Seiten.
Bild: Célia Uhalde
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Akustisch wirksame Deckenflächen verbessern die Raumakustik im Bewegungsraum und in den Gruppenbereichen.
Bild: Célia Uhalde
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Einbauten aus hellem Holz ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und gliedern den Raum.
Bild: Célia Uhalde
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Das Kinderrestaurant bildet den räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses und öffnet sich zum Garten.
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Lageplan
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
19|23
Grundriss Untergeschoss
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Schnitt
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Nordansicht
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Südansicht
Bild: Aline Hielscher Architektur, Leipzig
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Toben im Sockelgeschoss
Von der größeren Raumhöhe profitieren insbesondere die
pädagogischen Funktionen im Sockelgeschoss, etwa das Spielen,
Tanzen, Toben und Erkunden. Über eine neu eingefügte, großzügige
Treppe sind beide Ebenen verbunden; sie sorgt zudem für kurze Wege
und zusätzliche Belichtung im unteren Geschoss. Herzstück des
Campus-Kindergartens ist der ehemalige Technikraum im
Sockelgeschoss. Mit seiner außergewöhnlichen Raumhöhe und nahezu
stützenfreien Konstruktion eignete sich der Raum in besonderer
Weise für die Umnutzung zum Bewegungsraum. Anstatt den Raum zu
unterteilen, entwickelten die Architekt*innen eine hölzerne Spiel-
und Bewegungslandschaft, die das vorhandene Volumen nutzt und
vertikal bespielt. Plateaus, Stufen und integrierte Kletterelemente
strukturieren den Raum, ohne seine eigensinnigen Dimensionen zu
nivellieren.
Weitere Funktionen des Sockelgeschosses – darunter
Personalräume, ein Schlafraum für die Kinder sowie der direkte
Zugang zum Garten – sind entlang der Fassaden angeordnet. Die
Orientierung des Schlafraums nach Norden sorgt für ruhiges,
gleichmäßiges Tageslicht, während der Bewegungsraum von der
südlichen Belichtung profitiert. So wird die ursprüngliche
Belichtungslogik des Bestands funktional weitergedacht.
Galerie
Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
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Der langgestreckte Bestandsbau aus der Nachkriegszeit liegt als flacher Sockel vor den mehrgeschossigen Wohnheimen der Hochschule Merseburg.
Bild: Célia Uhalde
02|23
Ein neu formulierter Haupteingang mit barrierearmer Erschließung verleiht dem ehemaligen Zweckbau erstmals eine klare Adresse auf dem Campus.
Bild: Célia Uhalde
03|23
Die klare Kubatur des eingeschossigen Baukörpers mit teilbelichtetem Sockelgeschoss blieb beim Umbau erhalten.
Bild: Célia Uhalde
04|23
Die Fassadenöffnungen folgen dem bestehenden Raster und sorgen für eine gleichmäßige Belichtung der Innenräume.
Bild: Célia Uhalde
05|23
Das gebäude ist in den durchgrünten Campus der Universität eingebettet.
Bild: Célia Uhalde
06|23
Holz-Alu-Fenster mit tiefen Laibungen strukturieren die Fassade und prägen die Maßstäblichkeit des Gebäudes.
Bild: Célia Uhalde
07|23
Im Sockelgeschoss entstand ein großzügiger Bewegungsraum, der die große Raumhöhe des ehemaligen Technikraums nutzt.
Bild: Célia Uhalde
08|23
Alle Räume bieten Ausblicke ins Grüne.
Bild: Célia Uhalde
09|23
Die Fenster sind mit innenliegenden Shuttern ausgestattet.
Bild: Célia Uhalde
10|23
Die Sanitärbereiche sind mit farblich abgestimmten Wand- und Bodenfliesen präzise ausgeführt.
Bild: Célia Uhalde
11|23
Bild: Célia Uhalde
12|23
Tiefe Fensterbänke aus Holz erweitern die Flurzonen zu Aufenthaltsbereichen für Kinder und Eltern.
Bild: Célia Uhalde
13|23
Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume entlang der Fassade angeordnet und erhalten Tageslicht von beiden Seiten.
Bild: Célia Uhalde
14|23
Akustisch wirksame Deckenflächen verbessern die Raumakustik im Bewegungsraum und in den Gruppenbereichen.
Bild: Célia Uhalde
15|23
Einbauten aus hellem Holz ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und gliedern den Raum.
Bild: Célia Uhalde
16|23
Das Kinderrestaurant bildet den räumlichen Mittelpunkt des Erdgeschosses und öffnet sich zum Garten.
Beim Innenausbau setzen wenige, konsequent ausgewählte
Materialien den Ton. Einbaumöbel, Fensterbänke, Treppen und die
Spieltopografie im Bewegungsraum sind aus hellem Fichtenholz
gefertigt. Ergänzt wird es durch farblich zurückhaltende Wand- und
Bodenflächen sowie präzise ausgeführte Fliesenarbeiten in den
Sanitärbereichen. Wand- und Bodenfliesen sind dort farblich
aufeinander abgestimmt und erzeugen eine ruhige, monochrome
Atmosphäre. Technische Ertüchtigungen des Bestands sind sichtbar
und nachvollziehbar ausgeführt. Akustisch wirksame, perforierte
Deckenflächen sorgen für eine angenehme Raumakustik, während
Installationsführungen in Fluren und Nebenräumen ablesbar
bleiben.
Wie ein kompakter Zweckbau der Nachkriegsmoderne durch präzise
Eingriffe räumlich und programmatisch weiterentwickelt werden kann,
zeigt exemplarisch der Campus-Kindergarten in Merseburg.
Ohne Erweiterung der Kubatur, ohne tiefgreifende Eingriffe in die
Tragstruktur und mit konsequenter Nutzung vorhandener Qualitäten
entstand eine leistungsfähige soziale Infrastruktur.
Bautafel
Architektur: Aline Hielscher Architektur, Leipzig Projektbeteiligte: Dr. Manfred Arlt, Architektur und Denkmalpflege Thomas Zaglmaier (Bauüberwachung); DSH (Tragwerksplanung); Wohlrab, Landeck & Cie. (Wärmeschutz, HLS); Joachim Maske (Brandschutz); Schimmel + Schönemann (ELT); Triebe und Triebe (Küchenplanung); Sascha Kleine (Freianlagen) Bauherr*in: Studentenwerk Halle AÖR Standort: Friedrich-Zollinger-Straße 1, 06217 Merseburg Fertigstellung: 2023 Bildrechte: Célia Uhalde
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Aline Hielscher Architektur realisierte mit dem Campus-Kindergarten in Merseburg den Umbau eines ehemaligen Telefonzentralanbaus auf dem Hochschulcampus.
Bild: Célia Uhalde
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Bild: Klemens Renner
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Bild: Marcel Schüring, Oberhausen
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Bild: Frank Aussieker, Hannover
Öffentliche Gebäude
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Ansicht des Gebäudeensembles vom Schlossplatz aus (Nordansicht): Mittig befindet sich das Schlaue Haus mit weiß verputzter Fassade und Walmdach
Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
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Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
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Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
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Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
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Hauptfassade mit Hängeschalendach
Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
Öffentliche Gebäude
Schwimmoper in Wuppertal
Sanierung und Umbau eines Stadtbades aus den 1950er Jahren
Eingangsbereich der Kindertagesstätte
Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
Öffentliche Gebäude
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