Internet Protokoll (IP)
Um Daten über das Internet zu senden, braucht es ein Übertragungsformat und eine Zieladresse – dafür gibt es das Internet Protocol (IP).
IP-Protokoll: Als Übertragungsformat dient das IP-Protokoll, ein Regelwerk, das bestimmt, wie Daten über das Internet oder andere Netzwerke übertragen werden. Es sorgt dafür, dass Datenpakete in kleine Stücke aufgeteilt werden, das richtige Ziel (eine bestimmte IP-Adresse) erreichen und dort wieder korrekt zusammengesetzt werden. Das IP-Protokoll ist Teil eines größeren Systems namens Transmission Control Protocol / Internet Protocol (TCP/IP), das die Grundlage des Internets bildet.
IP-Adresse: Das Ziel der Datensendung ist die IP-Adresse. Ähnlich wie eine Postadresse ist sie eine eindeutige Kennung, die jedem Gerät in einem Netzwerk zugewiesen wird – zum Beispiel einem Computer, Smartphone oder Drucker. Es gibt zwei Haupttypen von IP-Adressen:
- Internet Protocol Version (IPv4) mit vier Zahlenblöcken,
zum Beispiel 192.168.0.1 - Internet Protocol Version 6 (IPv6) mit sechs hexadezimalen
Zahlenblöcken,
zum Beispiel 001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334
IP-Router: Ein IP-Router (meist einfach „Router“ genannt) ist ein Gerät, das als Knotenpunkt fungiert und Datenpakete zwischen verschiedenen Netzwerken an die richtigen IP-Adressen weiterleitet – beispielsweise zwischen einem Heimnetzwerk und dem Internet. Er verwaltet und vergibt dabei oft automatisch IP-Adressen an Geräte im lokalen Netzwerk und schützt mit einer integrierten Firewall und einer Network Address Translation (NAT) das lokale Netzwerk vor unerwünschtem Zugriffen.
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