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Imprägnierung

Schäden an bestehenden Fassaden entstehen durch langjährigen Feuchteeintrag ins Mauerwerk. Wenn mechanische Mittel (Dachüberstände, Verblechungen etc.) nicht ausreichen, sollten Imprägnierungen ins Auge gefasst werden. Ihr Wirkmechanismus beruht darauf, dass die Oberflächenspannung der jeweiligen Flüssigkeit auf dem Baustoff beeinflusst wird. Der jeweilige Wirkstoff lagert sich an den Porenwandungen des Materials an, ohne dessen Wasserdampfdurchlässigkeit zu beeinflussen.

Dabei werden folgende Imprägnierungen unterschieden:
  • hydrophobierende
  • oleophobierende
  • verfestigende
  • biozide
Ursprünglich wurden Gelatine, Lein- oder Mohnöl, Wachse oder Paraffine als Imprägnierungen verwendet, heute kommen häufig neue Imprägniermittel auf Silikatbasis zur Anwendung. Maßgeblich für die Anwendung ist die Porosität des Materials und daraus resultierend, die jeweilige Eindringtiefe.

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