Bauteilöffnung zur Ermittlung der Dämmstärke und Überprüfung eventueller Feuchtigkeit
Bild: Thomas Duzia, Wuppertal
Bauphysik Fachwissen
Dämmung und Feuchteschäden: Energetische Ziele und Bilanzierung
Wie verändern sich Dämmeigenschaften durch Wasser? Bei Bauwerkssanierungen gilt es abzuwägen, ob die weitere Nutzung einer feuchten Dämmung sinnvoll ist:
Beispiel einer Bewertung zum Glaserverfahren nach dem alten Rechengang aus der DIN 4108-3 von 2001
Bild: Thomas Duzia, Wuppertal
Bauphysik Fachwissen
DIN 4108-3: Die Grenzen der Anwendbarkeit im Feuchteschutz
Es handelt sich um eine der wenigen bauaufsichtlich eingeführten Normen. Deren Vorgaben sind im Zuge der Planung anzuwenden, die Nachweise bereits im Bauantragsverfahren nachzuweisen.
Beispiel: Außenwände, die als ein- oder zweischaliges Mauerwerk nach DIN 1053-1 erstellt werden, müssen nicht mittels eines rechnerischen Nachweises zum Tauwasserausfall nachgewiesen werden, wenn ein ausreichender Wärmeschutz vorliegt.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Nachweisfreie Konstruktionen des Feuchteschutzes
Bei einigen in der DIN 4108-3 beschriebenen Konstruktionen ist kein Nachweis zum Tauwasserausfall notwendig, darunter Wände in Massivbauweise, Holzfachwände, erdberührende Wände und diverse Dachkonstruktionen.
Die Grundlage zur Festlegung der Exposition von Fassaden bildet die DIN 4108-2 zum klimabedingten Feuchteschutz, der eine wesentliche Grundlage des Wärmeschutzes bildet.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Konstruktive Feuchteschutzmaßnahmen
Der Feuchteschutz muss durch konstruktive Maßnahmen am Bauwerk sichergestellt sein. Dies geschieht auf Grundlage diverser Normen und Richtlinien zu den einzelnen Bauteilen, die dem Wasser ausgesetzt sind.
Die Grundlagen für Außenwände, die einer Schlagregenbeaufschlagung unterliegen, behandelt die DIN 4108-3: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Klimabedingter Feuchteschutz.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Regenschutz im Hochbau nach DIN 4108-3
Grundsätzlich soll kein Wasser in die Bauwerkskonstruktion eindringen, da hieraus Schäden und Nutzungseinschränkungen resultieren. Es sind daher planerische Vorkehrungen zu treffen.
In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Stoffeigenschaften und Wasserdampfdiffusionswiderstand
In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.
Zu den standardisierten Funkprotokollen, die weit verbreitet sind, gehören Bluetooth, EnOcean, KNX-RF, WLAN, ZigBee und Z-Wave. Homematic, RWE Smart Home und viele weitere zählen zu den proprietären Protokollen.
Bild: iHaus, Unterföhring
Elektro Fachwissen
Funksysteme für Smart-Home-Anwendungen
Grundsätzlich wird zwischen standardisierten und proprietären Kommunikationsprotokollen unterschieden.
Welche nützlichen Funktionen bietet Smart Home, was kann ein solches System im Einzelnen leisten und welche Vorteile können Nutzerinnen und Nutzer daraus gewinnen?
Bild: iHaus, Unterföhring
Elektro Fachwissen
Funktionen im Smart Home
Ein Überblick über einzelne Funktionen und ihre Vorteile: von Beleuchtung über Energiemanagement und Klimatechnik bis Türkommunikation und Zutritt
Schematische Darstellung zur Festlegung der raumseitigen Luftdichtheitsebene zur Abstimmung von planerischen Schnittstellen
Bild: Thomas Duzia, Wuppertal
Bauphysik Fachwissen
Feuchteschutz durch Luftdichtheit
Bei einem Luftdichtheitskonzept stehen besonders die Anschlüsse und Übergänge verschiedener Bauteile im Mittelpunkt der Planung.
Temperaturverteilung in einer Außenwand mit einer hinterlüfteten Vorsatzschale
Bild: Thomas Duzia, Wuppertal
Bauphysik Fachwissen
Tauwasser und Glaser-Verfahren
Kernstück des rechnerischen Nachweisverfahrens der DIN 4108-3 zum Feuchteschutz ist das sogenannte Glaser-Verfahren. Ein ganzheitliches feuchtetechnisches Konzept ist dennoch erforderlich.
Unter besonderen winterlichen Bedingungen kommt es bei Fenstern zu einem Tauwasserausfall: Ursache kann unzureichendes Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner/Nutzer sein oder der umlaufende Glasrandverbund, der eine wärmetechnische Schwachstelle in einer hochgedämmten Glastafel bildet
Bild: Thomas Duzia, Wuppertal
Bauphysik Fachwissen
Tauwasser auf/in Bauteilen
Wie lässt sich die bauphysikalische Qualität eines Bauteils bewerten, welche Eigenschaften und Prozesse spielen dabei eine Rolle?
Der konstruktive Holzschutz greift auf den Erfahrungsschatz einer Jahrtausende alten Bautradition zurück. Für Holzhäuser in alpiner Region typisch sind weite Dachüberstände.
Bild: Urte Schmidt
Holz Fachwissen
Allgemeines zum konstruktiven Holzschutz
Der konstruktive Holzschutz greift auf den Erfahrungsschatz einer Jahrtausende alten Bautradition zurück; heute zählen Energieverluste und Langlebigkeit.
Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).
Bild: Baunetz (jb), Berlin
Holz Fachwissen
Geschichte des Holzbaus
Nicht nur die Form der Bauteile hat sich gewandelt über die Jahrtausende, auch die Art der Fügung und Kombination mit anderen Materialien ist vielfältig.
Holz ist anisotrop, das heißt seine Eigenschaften unterscheiden sich stark in Abhängigkeit von der Faserrichtung.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Holz Fachwissen
Das Wesen des Holzbaus
Holz birgt enormes ökologisches Potenzial. Das Baumaterial ist den Menschen seit Jahrtausenden vertraut. Es ist leicht zu verarbeiten und lässt sich gut vorfertigen.
Tragwerk der Multihalle in Mannheim (Carlfried Mutschler und Frei Otto, 1974): Lattengitterschale mit einer Spannweite von 85 Metern
Bild: Informationsdienst Holz, Düsseldorf
Holz Fachwissen
Ingenieurholzbau
Immer mehr traditionell handwerkliche Verbindungstechniken können maschinell hergestellt werden. Konstruktive Vielfalt und Leichtigkeit zeichnen die effizienten Strukturen im Ingenieurholzbau aus.
Die Präzision des Bauens nimmt mit der Vorfertigung erheblich zu (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, geplant von ZRS Architekten Ingenieure).
Bild: Baunetz (us), Berlin
Holz Fachwissen
Möglichkeiten der Vorfertigung
Holz ist leicht und lässt sich gut im Kontext einer digitalen Prozesskette bearbeiten. Kurze Bauzeiten verringern die Kosten und entlasten die Umgebung von Baustellenemissionen.
Holzhaus Lynarstr. in Berlin-Wedding (2019); Schäferwenningerprojekt, Berlin
Bild: Urte Schmidt, Berlin
Holz Fachwissen
Trends und Entwicklungen im Holzbau
Das geringe Gewicht bei hoher Tragfähigkeit, Möglichkeiten der Vorfertigung und nicht zuletzt ökologische Qualitäten führen zur Renaissance von Holz als Baumaterial.
Gebäudetechnik Fachwissen
EU-Gebäuderichtlinie
Bis 2020 muss Deutschland die EU-Vorschrift in nationales Recht umsetzen - voraussichtlich über das neue Gebäudeenergiegesetz.
Als Akzentbeleuchtung wird eine Ausrichtung der verwendeten Leuchten auf einzelne Architekturelemente oder Objekte im Raum bezeichnet.
Bild: Artemide, Pregnana Milanese
Licht Fachwissen
Akzentbeleuchtung
Das Gestaltungsmittel, um Blickpunkte zu setzen, Kontraste herzuvorheben und Raumzonen zu schaffen
Die individuelle Schallerfahrung ist eng an das eigene Hörempfinden geknüpft. Sie umfasst Kommunikation, unterschiedliche Tonhöhen, Musik, Geräusche, Lärm und geht darüber hinaus: Wir können sogar „hören“, ob wir uns in einem Raum oder im Freien befinden.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Akustische Begriffe: Was ist Schall?
Wie nehmen wir Schall wahr und wie breitet dieser sich aus? Das ist wesentlich für die Gestaltung von Räumen.
Jährlich entstehen in Deutschland rund acht Millionen Tonnen Altholz.
Bild: Pölzleitner Holz, Abtenau
Holz Fachwissen
Holzrecycling
Jährlich entstehen in Deutschland rund acht Millionen Tonnen Altholz. Wird es vorsortiert, lassen sich die Holzabfälle stofflich oder thermisch wiederverwerten.
Unterseitige Dämmung massiver Kellerdecken mit Mineralwolledämmplatten
Bild: Rockwool, Gladbeck
Dämmstoffe Fachwissen
Kellerdecke nachträglich dämmen
Die nachträgliche Dämmung von Kellerdecken ist eine einfache und wirtschaftliche Maßnahme zur Einsparung von Heizenergie. Gedämmt...
Schafwolle
Bild: Fisolan, Enggistein
Gesund Bauen Fachwissen
Dämmstoffe: Natürliche Dämmstoffe
Die Ausgangsstoffe für natürliche Dämmstoffe sind nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Flachs, Kork, Rohrkolben, Kokos, Hanf,...
Verschiedene Bauweisen raumluftunabhängiger Abgassysteme
Bild: Initiative Pro Schornstein (IPS), Neunkirchen-Seelscheid
Heizung Fachwissen
Abgassysteme für den raumluftunabhängigen Betrieb
Feuerstätten in dicht gedämmten Gebäuden müssen ihre Verbrennungsluft von außerhalb des Hauses beziehen - sonst droht Gefahr für die Bewohner.
Die Glasfassade der Hamburger Elbphilharmonie setzt sich aus 1.100 unterschiedlichen Elementen zusammen, Architekten: Herzog & de Meuron
Bild: Sonja Malm, Hamburg
Fassade Fachwissen
Glasfassaden
Die Forderung nach hoher Transparenz, natürlicher Belichtung und repräsentativer Gestaltung haben im Laufe des 20. Jahrhunderts zu...
Bei zentralen Lüftungsanlagen versorgt mindestens ein Ventilator über ein Kanalnetz mehrere Räume oder ein gesamtes Gebäude mit frischer Luft
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Bauphysik Fachwissen
Arten der Lüftung und Lüftungssysteme
Zur Sicherstellung eines behaglichen Raumklimas und zur Vermeidung von Bauschäden durch Kondensatausfall ist der Luftwechsel in...
Schornsteine sind Abgasanlagen, an die neben Feuerstätten für flüssige und gasförmige Brennstoffe auch Feuerstätten für feste Brennstoffe angeschlossen werden.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Heizung Fachwissen
Schornsteine
Schornsteine sind Abgasanlagen, an die neben Feuerstätten für flüssige und gasförmige Brennstoffe (z.B. Öl- und...
Energiemais wird zur Energiegewinnung in Biogasanlagen eingesetzt.
Mit dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) will die Bundesregierung den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung in...
Bild: LENOZ Handbuch, Ministère du Logement, Luxembourg
Nachhaltig Bauen Fachwissen
LENOZ: Luxemburgisches Nachhaltigkeitszertifikat
Um die ökologischen Qualitäten von Gebäuden vergleichbar zu machen, haben viele Länder eigene Bewertungssysteme eingeführt. Seit...
Schiefer besteht aus natürlichen, ökologisch völlig unproblematischen Inhaltsstoffen und nicht – wie viele andere Baustoffe – aus verschiedenen Komponenten, die erst durch Zusammenfügung hergestellt werden müssen
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Schiefer Fachwissen
Ökobilanz von Schiefer
Jedes Material weist eine bestimmte Ökobilanz auf. Dafür wird die Wirkung eines Produktes oder eines Prozesses auf die Umwelt über...
Bild: www.swanen.se
Nachhaltig Bauen Fachwissen
Nordic Swan Ecolabel
Um die Umweltauswirkungen bei der Produktion von Gütern zu verringern und Verbrauchern die Entscheidung für umweltfreundliche...
Voll funktionsfähige Ölheizanlage im isolierten Tandem-Kofferanhänger – zur Ausstattung gehören auch ein Edelstahl-Abgaskamin und eine Frostschutzsicherung
Bild: Mobiheat, Friedberg-Derching
Heizung Fachwissen
Mobile Heizgeräte
Mobile Heizgeräte übernehmen die Versorgung von Immobilien mit Wärme, Warmwasser und Warmluft, wenn der Einbau eines festen...
An Hochhäusern mit Glasfassaden wie dem Weser Tower in Bremen ist Sonnenschutz unerlässlich; den hohen Windlasten hält diese Variante aus Edelstahl gut stand, Architektur: Murphy/Jahn, Chicago
Bild: MHZ
Fassade Fachwissen
Leichte Konstruktionen
Im Vergleich zu massiven Lochfassaden bieten leichte Fassadenkonstruktionen vor allem bessere Belichtungsmöglichkeiten und einen...
Neben der Funktionalität eines Gebäudes sollte immer die zeitlose, ansprechende Gestaltung berücksichtigt werden (im Bild: Barnimpanorama, Naturparkzentrum – Agrarmuseum Wandlitz (2013); Architektur: rw+, Berlin).
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Nachhaltig Bauen Fachwissen
Planung eines nachhaltigen Gebäudes
Nicht nur die Funktionalität, auch die zeitlose, ansprechende Gestaltung ist zu berücksichtigen. Je nach lokalen Gegebenheiten sollten Sparstrategie und Gewinnstrategie im Gleichgewicht stehen.
Außen liegender Sonnenschutz s_enn aus Micro-Edelstahllamellen von MHZ an der Fassade des Merck Serono Headquarter in Genf, Architekten: Murphy/Jahn
Bild: MHZ
Fassade Fachwissen
Sonnenschutz
Eine wichtige Funktion der Fassade ist die Fähigkeit, auf tages- und jahreszeitlich bedingte Wetter- und Klimaschwankungen...
Als Flachdächer werden Dachflächen mit einer Neigung unter 5° bezeichnet, die anstelle einer Dachdeckung eine Dachabdichtung haben.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Flachdach Fachwissen
Bauarten und Nutzungen von Flachdächern
Welche Unterschiede gibt es hinsichtlich der Konstruktion und der Art der Nutzung? Nach welchen Kategorien ist die Abdichtung normgemäß auszuwählen?