Blindenleitrost
Als Teil des taktilen Leitsystems im öffentlichen Raum dient der Blindenleitrost der Orientierung für Menschen mit Sehbehinderungen. Die erhabenen, parallel verlaufenden Rippen können mit Füßen oder dem Blindenstock ertastet werden. Sie verlaufen entlang von Wegen, führen zu Eingängen oder Haltestellen und geben somit eine klare Gehrichtung vor, anders als etwa runde Noppenfelder, die vor etwas warnen oder Aufmerksamkeit erzeugen.
Robustes Material und eine trittsichere Oberfläche sind wichtige Gestaltungsmerkmale. Die normgerechte Gestaltung ist in der DIN 32984: Bodenindikatoren im öffentlichen Raum geregelt. Der Blindenleitrost dient nicht nur der Blindenleitführung, sondern kann auch Oberflächenwasser ableiten.
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