Münchner Treppe

Der Treppenforscher Robert Seeger bezeichnet mit der Münchner Treppe die Sonderform einer Wendeltreppe, deren Treppenauge im Treppenhaus nach oben hin immer größer wird. Diese Form ist nur aus der Literatur bekannt und hat nichts mit dem Standort München zu tun. Da die inneren Freiwangen als dreidimensional gekrümmte Schraubenlinie ausgebildet sind, ist diese Konstruktion in Holz kaum herstellbar. Für eine dem Besucherverkehr angepasste Laufbreitenverengung mit einem Oberlicht im Zentrum des Auges eine interessante Möglichkeit der Treppenführung.

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Wendeltreppe mit charakteristischem offenem Treppenauge

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