Kreispolizeibehörde in Mettmann

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Energiekonzept mit Geothermie

Die neue Kreispolizeibehörde, eine Dienststelle für 250 Polizisten, hat so garnichts mit den vielerorts bekannten »Behörden-Bunkern« gemein. Die gelungene Architektur des sechsgeschossigen Neubaus zeichnet in einer leicht gewinkelten Nierenform den Grundstücksverlauf nach. Die glatte Fassade, bestehend aus einander abwechselnden, raumhohen Glas- und Aluminiumpaneelen wirkt leicht und transparent.

Den Sockel des Gebäudes bilden die beiden unteren Stockwerke, auf denen die vier, leicht auskragenden Obergeschosse aufgesetzt wurden. Der von einem Atrium dominierte Innerenbereich bietet ausreichend Raum für Büros, die Polizeiwache und Einsatzzentrale, Gewahrsam sowie für den integrierten Schießstand.

Auf dem Gelände am westlichen Stadtrand sind für den zweiten und dritten Bauabschnitt noch weitere Neubauten (Finanzamt und Amtsgericht) geplant.
Die Baukosten für das rund 11.300 m² (BGF) große Gebäude betrugen 14,1 Millionen Euro.

Heizung/Energiekonzept
Als Energiekonzept wurde das Regenerativenengiesystem der Geothermie umgesetzt. Bei diesem Prinzip wird über die Gründungspfähle der Gebäudekonstruktion dem Erdreich Wärme entzogen und mit Hilfe von Wärmepumpen in die Geschossdecken (thermische Bauteilaktivierung) weitergeleitet. Insofern wird die Speicherfähigkeit des Bauwerks optimal genutzt und außerdem die Umwelt mit jährlich CO2-Emission vierzig Tonnen verschont.

Bautafel

Architekten: Enno Schneider Architekten, Detmold/Berlin
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Stadt Mettmann
Fertigstellung: Juli 2005
Standort: Düsseldorfer Straße, Mettmann
Bildnachweis: Enno Schneider Architekten

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