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Modbus

Mithilfe von Modbus lassen sich Mess- und Regelsysteme zentral überwachen und steuern. Das Kommunikationsprotokoll ermöglicht den Datenaustausch zwischen einem sogenannten Master – meist ein Computer – und mehreren Slaves, zum Beispiel Steuer- und Messgeräten. Dazu werden die Geräte mit Kabeln physisch verbunden. Je nach Modbus-Betriebsart werden dafür unterschiedliche Schnittstellen (Ports) genutzt, die meist an der Unter- oder Rückseite der Geräte zu finden sind. Es gibt drei verschiedene Modbus-Varianten:

  • Modbus ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
  • Modbus RTU (Remote Terminal Unit)
  • Modbus TCP (Transmission Control Protocol)

Ersterer überträgt Daten in ASCII, einem von Menschen lesbaren Zeichen-Format. Anders ist das beim RTU-Modbus, der mit binär verschlüsselten Codes arbeitet. Für beide Betriebsarten erfolgt der Anschluss über serielle Schnittstellen, also einen RS232- bzw. RS485-Port. Wie RTU verwendet die Betriebsart TCP binäre Codes. Die Daten werden allerdings per Ethernet übertragen, wofür der TCP-Port 502 am Gerät als Schnittstelle reserviert ist. Das Modbus-Protokoll gehört heutzutage zum Industriestandard. Die Version Modbus TCP ist Teil der DIN EN IEC 61158: Industrielle Kommunikationsnetze – Feldbusse.

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