Zentraldepot in Regensburg

Faltschiebeläden mit profiliertem Lochblech

In Regensburg haben Stadt und Diözese 2024 ein neues Zentraldepot für Museen, Archive, Kunstsammlungen und Restaurierungswerkstätten eingeweiht. Im Entwurf des Architekturbüros Georg Zunner aus Amberg verbinden Faltschiebeläden die Anforderungen an Sonnenschutz und Energieeffizienz mit anspruchsvoller Gestaltung.

In die Fassade aus perforierten Aluminiumprofilblechen wurden elektrisch betriebene Faltschiebeläden integriert.
Ein Fassadenkunstwerk aus farbigen Aluminiumnieten setzt sich über die Schiebeläden fort.

In die Fassade aus perforierten Aluminiumprofilblechen wurden 268 elektrisch betriebene Faltschiebeläden des Herstellers EHRET integriert. Über die Gebäudeautomation gesteuert, tragen sie zur Reduzierung der Heiz- und Kühllasten bei und schützen zugleich die empfindlichen Kunstwerke und Archivbestände vor UV-Strahlung sowie Temperaturschwankungen. Die Führungsschienen und Antriebssysteme erforderten individuelle Befestigungslösungen, um die homogene Fassadenoptik zu bewahren und gleichzeitig die statischen sowie sicherheitstechnischen Anforderungen des Gebäudes zu erfüllen.   

Das Fassadenkunstwerk Schützende Hände wurde im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbs vom Künstlerpaar Lutzenberger & Lutzenberger aus Bad Wörishofen geschaffen. Das Motiv setzt sich aus rund 680.000 zitronengelben Aluminiumnieten zusammen, die ein achtköpfiges Team über drei Monate hinweg montierte. Auch an den Faltschiebeläden wurden die Nieten angebracht, sodass sich das Bild nahtlos über die Fassade erstreckt.

Hersteller: EHRET, Mahlberg

Fachwissen zum Thema

Goldfarben eloxiertes Aluminium am Berliner Axel-Springer-Hochhaus (1965), Architekten Melchiorre Bega, Gino Franzi, Franz Heinrich Sobotka und Gustav Müller

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Materialien

Metalle

Außen liegender Sonnenschutz s_enn aus Micro-Edelstahllamellen von MHZ an der Fassade des Merck Serono Headquarter in Genf, Architekten: Murphy/Jahn

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Zusatzelemente

Sonnenschutz

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