Zeltdach

Der Turm des Umspannwerks in Berlin-Kreuzberg hat ein Zeltdach bzw. Pyramidendach.
Zeltdach mit Schieferdeckung bei einer Kirche
Zeltdach der St. Stephanuskirche in Nachtsheim

Das Zeltdach stellt innerhalb der Dachkonstruktionen eine Sonderform dar, da es sich in der Regel nur für gleichseitige, drei- oder mehreckige Volumen eignet. Häufig werden Zeltdächer über quadratischen Grundrissen errichtet, wie z.B. bei Kirchtürmen, dann bestehen sie aus vier gleich großen Dachflächen. Ist der Grundriss nicht quadratisch, können sich Zeltdachkonstruktionen auch aus mehreren gleich oder unterschiedlich geneigten und voneinander abgewendeten Dachflächen zusammensetzen.

Unabhängig von der Grundform schneiden sich die einzelnen Dachflächen eines Zeltdaches immer in Graten, die sich wiederum in einem gemeinsamen Firstpunkt treffen. Ein Zeltdach weist deshalb meist keinen Dachfirst auf.

Weitere Bezeichnungen für das Zeltdach sind „Pyramidendach“ oder „Spitzdach“.

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Regeldachneigung der Deckungsarten

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Traditionelle Schiefereindeckung im Steildach: Kloster Paradies in Soest

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