Punktentwässerung

Bei der Punktentwässerung wird anfallendes Regen- und Oberflächenwasser zu einem Punkt hin entwässert und hier der Kanalisation oder einer Rigole zugeführt, wo es abfließen oder versickern kann. Auch die Speicherung in einem Regenwassertank ist möglich.

Abläufe können aus verschiedenen Materialien bestehen. Im Bild: ACO Self XtraPoint aus Kunststoff mit Kunststoffrost für Auffahrten, Höfe oder Terrassen.
Der Ablauf wird am niedrigsten Punkt der Fläche installiert.
Ablaufkörper mit integriertem Schlammeimer und eingegossenem Rahmen aus Gusseisen (Multipoint B 125 von ACO)

Um einen sicheren Abfluss des Wassers zu gewährleisten, sollten die angrenzenden Flächen ein leichtes allseitiges bzw. trichterförmiges Gefälle aufweisen, ideal sind 1 – 2%. Am niedrigsten Punkt werden der Ablauf mit Schacht und Einlaufrost installiert.

Geeignete Flächen

Die Punktentwässerung eignet sich insbesondere für etwas kleinere Flächen wie Terrassen, Flachdächer, Höfe oder Auffahrten. Ferner ist ein gezielter Einbau unter Wasserzapfstellen im Garten oder Hof zweckmäßig, um überschüssiges Wasser direkt abzuleiten. Flächen ohne ausreichendes Gefälle oder größere Flächen sollten hingegen über linienförmige Rinnen entwässert werden.

Aufbau und Materialien

Grundsätzlich besteht eine Punktentwässerung aus einem Ablauf, in den das Wasser einlaufen kann. Der Ablaufkörper wird in der zu entwässernden Fläche eingebaut, über ein Rohr angeschlossen und mit einem Rost abgedeckt.

Je nach Belastung, der die zu entwässernde Fläche ausgesetzt ist, muss der Ablauf unterschiedlich starken mechanischen Belastungen durch Fußgänger oder Fahrzeuge standhalten können. Als Materialien für die Bauteile der Punktentwässerung sind Beton oder Kunststoff üblich, für die Roste Gusseisen, Stahl oder Kunststoff. Verschiedene Rostvarianten für die Abdeckung der Entwässerung erlauben eine gestalterische Anpassung an das jeweilige Umfeld.

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