Offene Gelenkarmmarkisen
Bei offenen Gelenkarmmarkisen sind alle Konstruktionsteile der Markise, wie z.B. das Tragerohr, die Tuchwelle und die Gelenkarme auch im eingefahrenen Zustand zu sehen. Der vordere Abschluss erfolgt in der Regel durch einen Volant. Alternativ kann der Volant auch in eindrehbarer Version, als Schutz des Volants über die Wintermonate, oder als Volantrollo mittels Kurbel oder Elektrobedienung ausgeführt werden.
Der Gelenkarm gewährleistet, dass das Markisentuch ausgefahren
und gestrafft wird. Er wird parallel zur Ausfallebene angeordnet
und hat mindestens drei Gelenke (ein hinteres, ein mittleres und
ein vorderes). Markisen bis zu einer Breite von 6,50 m werden
üblicherweise mit zwei Armen ausgestattet. Die Kraftumlenkung
erfolgt durch eine Segment-, eine Seil- oder eine Kettenumlenkung.
Als Material für den Gelenkarm wird in der Regel Aluminium in
eloxierter oder pulverbeschichteter Qualität verwendet. Bei den
Gelenkteilen haben sich aufgrund der Festigkeit geschmiedete
Bauteile durchgestzt, vereinzelt werden hier auch Gussteile
verwendet. Vereinzelt kommt Edelstahl in polierter Ausführung zur
Anwendung.
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