Nachgenutzter Ziegel mit unregelmäßiger Oberfläche
CO₂-Einsparung durch Nachnutzung statt Downcycling
Bei der Herstellung von Klinkerriemchen werden aus einem neuen Vollklinker durch Sägen oder Spalten dünne Riemchen abgeschnitten. Der verbleibende Ziegel wird in der Regel downgecycelt und für Schotter, Tragschichten oder Füllungen im Tiefbau eingesetzt. Dieser Ressourcenverschwendung begegnet die Ziegelei Hebrok mit ihrem Sortiment an nachgenutzten Ziegelprodukten wie dem plus+ Fußriegel.
Dabei handelt es sich um das Reststück aus der Riemchenproduktion, das noch eine Höhe von 95 mm aufweist und wie ein Vollklinker mit 115 mm verarbeitet werden kann. Für ein Verblendmauerwerk werden die Steine mit der Fußseite nach vorn vermauert. Diese zeigt Spuren aus dem Herstellungsprozess, darunter feine Abdrücke, Risse oder Abplatzungen – weshalb sie üblicherweise nicht sichtbar vermauert wird. Das Resultat ist eine besonders individuelle Fassade.
Der plus+ Fußriegel ist in fünf Farben verfügbar: kräftiges Rot, mehrfarbiges Rot, Dunkelbraun, Gelb und Beige. Die Ziegel können auch als Pflastersteine verwendet werden, sodass sich Projekte realisieren lassen, bei denen Fassade und Bodenbelag ineinander übergehen. Neben dem Fußriegel werden aus den Reststücken auch plus+ Fußriemchen und plus+ Kernschnittriemchen hergestellt. Durch diese Nachnutzung des Restziegels spart der Hersteller große Mengen CO₂ ein, die sonst bei der Produktion neuer Klinker entstehen würden.
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