Kälteerzeuger in der Übersicht

Raumlufttechnische Anlagen benötigen Kälteenergie, um im Sommer die Luft kühlen und entfeuchten zu können. Diese wird meistens von einer Kälteanlage, auch Kältesatz genannt, bereitgestellt, die einen thermodynamischen Kreisprozess umsetzt, bei dem innere Energie durch Arbeit auf ein höheres Temperaturniveau gehoben wird. Nach diesem Prinzip funktionieren Kälteerzeuger und Wärmepumpen. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe der Temperaturniveaus. Zur Kälteerzeugung sind folgende Kälteprozesse möglich:

  • Kompressions-Kälteprozess
  • Kaltluft-Kälteprozess mit Luft als Kältemittel, ohne Aggregatszustandsänderung (Kaltluftmaschine)
  • Sorptions-Kälteprozess (Adsorption/Absorption) unter Zufuhr von Wärmeenergie
  • Dampfstrahl-Kälteprozess mit Wasser als Kältemittel und Wasserdampf als Antrieb
  • Thermoelektrischer Kälteprozess (Peltier-Effekt)
  • Natürliche Kälteprozesse wie Brunnen- oder Grundwasserkühlung, Verdunstungskühlung (adiabate Kühlung) oder direkte Wärmeabgabe im Erdreich (Luft-Erdwärmetauscher)
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