DIN EN 13126 Teil 8: Baubeschläge für Fenster und Fenstertüren

Anforderungen und Regelwerk

Die DIN EN 13126-8 Baubeschläge – Beschläge für Fenster und Fenstertüren – Anforderungen und Prüfverfahren – Teil 8: Drehkipp-, Kippdreh- und Dreh-Beschläge legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Dauerfunktionstüchtigkeit, die Festigkeit, die Schutzwirkung sowie die Funktionsweise von Drehkipp-, Kippdreh- und Drehbeschlägen oder Beschlagsgarnituren für Fenster und Fenstertüren entsprechend den in Teil 1 der DIN EN 13126 dargestellten Anwendungen fest. Die für die Beschläge vorliegenden Eigenschaften werden durch einen vierstelligen Klassifizierungsschlüssel ausgedrückt.

Drehkippflügelfenster mit Griffstellungen

Im Einzelnen verbergen sich hinter den vier Stellen folgende Eigenschaften:

  • Dauerfunktionstüchtigkeit (drei Klassen möglich)
  • Masse (unterschiedliche Klassen möglich)
  • Korrosionsbeständigkeit (mindestens Klasse 3 nach EN 1670)
  • Prüfgrößen (vier Prüfgrößen möglich)

Die DIN EN 13126-8 ist essenziell für die Qualitätssicherung und die Leistungsbewertung von Beschlägen für Fenster und Fenstertüren und ist sinnvoll einzusetzen, wenn eine hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Beschläge gefordert ist. Durch die detaillierten Prüfverfahren und Klassifizierungen ermöglicht sie eine einheitliche Bewertung und Vergleichbarkeit der Produkte. Die Ausführungen beziehen sich auf die Fassung DIN EN 13126-8:2018-01.

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Wendeflügel am Bauhausgebäude in Dessau-Roßlau (1919, geplant von Walter Gropius)

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Drehkippflügelfenster nach innen öffnend

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