DIN 18104-2 Einbruchhemmende Nachrüstprodukte für Fenster und Fenstertüren

Einbruchhemmung und mechanische Nachrüstung gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Für die Beurteilung von Bauteilen für die Erstausstattung ist die DIN EN 1627 Fenster, Türen, Abschlüsse - Einbruchhemmung - Anforderungen und Klassifizierung in Deutschland bekannt.

Für die Bewertung von Nachrüstprodukten zur Verbesserung des Einbruchschutzes wurde die DIN 18104-2 Einbruchhemmende Nachrüstprodukte - Teil 2: Anforderungen und Prüfverfahren für im Falz eingelassene Nachrüstprodukte für Fenster und Türen veröffentlicht. Das Regelwerk legt dabei Anforderungen und Prüfverfahren für Produkte fest, die nachträglich im Falz von Fenstern oder Fenstertüren montiert werden. Der Widerstand dieser Elemente gegen Einbruch wird damit soweit erhöht, dass das Überwinden bzw. „Aufhebeln“ mit einfachen Hebelwerkzeugen wie Schraubendrehern erschwert wird. Typische Produkte aus dem Geltungsbereich der DIN 18104-2 sind einbruchhemmende Drehkippbeschläge, Einsteckschlösser, Mehrfachverriegelungen oder Hintergreifsicherungen. 

Die Norm gilt nicht für abschließbare Fenstergriffe nach DIN 18267, Profilzylinder nach DIN 18252, Schutzbeschläge nach DIN 18257 und Türbänder nach DIN EN 1935.

Teil 1 von DIN 18104 behandelt Nachrüstprodukte die von außen sichtbar an Fenster oder Fenstertüren montiert werden. Somit stehen nun für den gesamten Bereich der mechanischen Nachrüstung Beurteilungsgrundlagen zur Verfügung.

Die Ausführungen beziehen sich auf die Ausgabe DIN 18104-2:2021-05.

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