Dimensionierung von Rohrleitungen

In Abhängigkeit von der Heizleistung

Bei einer Pumpenwarmwasserheizung werden die Rohrdurchmesser der Heizungswasser-Leitungen so dimensioniert, dass die zu transportierende Heizwärme möglichst kostengünstig im Gebäude verteilt wird. In diesem Zusammenhang sind geringe Rohrquerschnitte sinnvoll, da sie Materialkosten und den Platzbedarf minimieren. Dabei ist zu beachten, dass die Rohrquerschnitte nicht zu klein gewählt werden, da ansonsten aufgrund zu hoher Strömungsgeschwindigkeiten des Heizungswassers unangenehme Strömungsgeräusche entstehen. Die maximal zulässigen Strömungsgeschwindigkeiten richten sich nach der Nutzung des Gebäudes: in Wohngebäuden sind sie niedriger anzusetzen als in Gewerbegebäuden.

Einen entscheidenden Einfluss auf die Heizleistung, die mit einem Heizungsrohr transportiert werden kann, hat die Wahl der Temperaturspreizung zwischen der Vorlauf- und Rücklauftemperatur (angegeben für die maximale Heizleistung, z.B. bei einem 70/55°C Heizkreis beträgt die Spreizung 15°C). Je höher diese Temperaturdifferenz ist, desto mehr Heizleistung kann transportiert werden. In der nebenstehenden Tabelle sind diese Zusammenhänge dargestellt.

Unterstellt man vereinfachend, dass bei einer Niedrigenergiebauweise die mittlere Heizleistung pro Wohnfläche bei ca. 30 W/m² liegt, so können mit diesem groben Anhaltswert die Angaben für die Heizleistung in die beheizbare Wohnfläche umgerechnet werden.

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