Bauphysikalische Eigenschaften

Schiefer sollte über eine relativ ebene und homogene Materialstruktur verfügen; diese Eigenschaften kann das Material nur aufweisen, wenn es frei von Einschlüssen (Erzen und Kalk), von Klüften (Quarz) und sichtbaren Rissen ist.

Fassade mit Schiefer als gezogene Deckung
Ornamentierte Schieferfassade

Für eine erste, leicht durchzuführende Prüfung des Materials kann eine Sichtprobe, eine Tastprobe und auch die Klangprobe durchgeführt werden.

Ein Beispiel für die Materialwerte von Schiefer:

  • Biegefestigkeit: ca. 40-80 N/mm² (getrockneter Zustand)
  • Relative Wasseraufnahme: 0,5 - 0,6 Anteil in Gew.-%, oft darunter
  • Rohdichte: 2,7 - 2,8 g/cm³
  • Nicht brennbar (Klasse A1 gemäß DIN 4102, entspricht der europäischen Klasse A)
  • Wärmeleitfähigkeit λ: ca. 2 W/(mK)
  • Spezielle Wärmekapazität Cp: um 0,8 J/gK

Fachwissen zum Thema

Die Geschosswohnungbauten im Osloer Wohnquartier Bispevika sind vollständig von Schiefer umhüllt (Vandkunsten Architects, Kopenhagen).

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Werkstoff Schiefer

Anforderungen an die Gesteinsbeschaffenheit

Schiefer ist ein verwitterungsbeständiges und ideal spaltbares Gestein, dessen vorherrschende Bestandteile Blattsilikate sind (Abb. Wilde Deckung mit Moselschiefer auf einem Wohnhaus)

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Einführung

Dach- und Wandschiefer: Gesteinskundliche Definition

Werkstoff Schiefer

Kriterien für die Qualitätsbeurteilung von Schiefer

Schiefer besteht aus natürlichen, ökologisch völlig unproblematischen Inhaltsstoffen und nicht – wie viele andere Baustoffe – aus verschiedenen Komponenten, die erst durch Zusammenfügung hergestellt werden müssen

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Werkstoff Schiefer

Ökobilanz von Schiefer

Traditionelle Schiefereindeckung im Steildach: Kloster Paradies in Soest

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Werkstoff Schiefer

Schiefer als Dachdeckungsmaterial

Symmetrische Deckung im Großformat an einem Schulungsgebäude in Mayen

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Werkstoff Schiefer

Schiefer als Fassadenmaterial

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