Wandverkleidungen als Resonanzabsorber

Geeignete Materialien

Für Wandverkleidungen als Resonanzabsorber sind verschiedene Platten aus dünnen aber dichten Materialien geeignet, wie z.B. Gipskartonplatten, Sperrholzplatten, Spanplatten, Holzfaserplatten, Holzverkleidungen, Glas, aber auch steife Folien oder Leder. Diese Platten werden vor Wänden z.B. an Holz- oder Blechständern, unter Decken z.B. an einer Lattung oder an Trageschienen befestigt. Damit die Platten frei schwingen können, muss eine bestimmte Mindestgröße von Unterstützungen und Versteifungen freigehalten werden. Diese Mindestgröße soll etwa 0,4 m² betragen, wobei der Abstand der an der Unterkonstruktion anliegenden Teile der Platten in keiner Richtung kleiner als 0,5 m sein darf.

Wandverkleidung aus Holz für die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf
Akustisch wirksame Wandverkleidung aus Holz in der Finnischen Botschaft, Paris
Wandakustikpaneel aus Wollfilz

In den als Feder wirkenden Luftraum hinter den Platten wird lose ein offenporiger Dämmstoff eingebracht. Dadurch wird die schallabsorbierende Wirkung erhöht und der Resonanzbereich etwas verbreitert. Außerdem wird die Winkelabhängigkeit der Schallabsorption vermindert.

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