Wände als Reflexionsflächen

In kleinen und großen Räumen

In kleinen Räumen spielen die Wände hinsichtlich der Raumakustik eine untergeordnete Rolle. Erst in etwas größeren Räumen stellen die Seitenwände wichtige Reflexionsflächen zur Versorgung des hinteren Zuhörerbereiches dar.

Wandformen, die diese Reflexionsrichtungen unterstützen sollen, sind analog zur Decke zu gestalten. Die Wand hinter dem Redner sollte schallreflektierend sein, um den Direktschall unterstützende frühe Reflexionen zu gewährleisten. Der Abstand zum Rednerstandort ist dazu möglichst kleiner als etwa 2 m zu wählen. Die Rückwand kann bevorzugt für die erforderlichen Schallabsorptionsmaßnahmen genutzt werden. Anderenfalls sollte sie vor allem in größeren Räumen gezielt auf die letzten Plätze gerichtet oder z.B. mittels Dreiecks- oder Zylinderstrukturen diffus reflektierend gestaltet sein.

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