Umweltproduktdeklaration für Fenster- und Fassadensysteme

Nachhaltiges Bauen mit beweglichem Glas

Nachhaltiges Bauen erfordert transparente Informationen über Materialien und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Solarlux, Spezialist für Fenster- und Fassadensysteme, stellt dazu seine produktspezifischen Umweltproduktdeklarationen (EPDs) frei zur Verfügung. Die Datenblätter liefern Architekt*innen und Planenden detaillierte Angaben zum Lebenszyklus und der ökologischen Bilanz einzelner Solarlux-Produkte und sind damit eine wichtige Grundlage für das nachhaltige Bauen mit Glas. Abrufbar sind die EPDs auf ECO Platform, der Ökobaudat-Datenbank und im unternehmenseigenen Planerportal „mySolarlux“.

Sowohl für die Glas-Faltwände der inneren Ebene als auch für die Schiebe-Dreh-Elemente der äußeren Ebene am Firmensitz in Melle stehen die produktspezifischen Umweltproduktdeklarationen Online zur Verfügung.

Produkt-EPD statt Muster-EPD

Die Umweltproduktdeklarationen werden vom Institut für Fenstertechnik (ift) Rosenheim ausgestellt. Sie decken alle hochbaurelevanten Systeme von Solarlux ab, darunter die Glas-Faltwand-Systeme Ecoline, Highline und Megaline, die Schiebefenster cero II und cero III, die Schiebetüren Ecoline S und Highline S sowie sämtliche Ganzglas-Schiebe- und Schiebe-Dreh-Systeme des Unternehmens. In den Umweltproduktdeklarationen sind präzise Daten zu Faktoren wie dem Energie- und Wasserverbrauch oder dem Treibhauspotenzial enthalten. Im Gegensatz zu Muster-EPDs, die Durchschnittswerte der Branche abbilden, ermöglichen sie eine gezielte Bewertung einzelner Produkte. Zudem unterliegen die Produkt-EPDs einer fünfjährigen Rezertifizierung, die eine kontinuierliche Optimierung der Nachhaltigkeitsparameter sicherstellt. 

Regenerative Energien am Solarlux Campus

Besonders im Bereich des Treibhauspotenzials wurden produktübergreifend beeindruckende Ergebnisse erzielt, die auf das Energiekonzept des 2016 eröffneten Solarlux Campus in Melle zurückzuführen sind. Der Strombedarf des Firmensitzes wird zu 80 Prozent selbst gedeckt. Von insgesamt 5.280.000 kWh/Jahr werden etwa 4.180.000 kWh/Jahr eigenständig erzeugt.

Erreicht wird dies vor allem durch eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Produktionshallen, durch Geothermie mit Erdsonden und einem Blockheizkraftwerk sowie Wärmerückgewinnung aus der Beschichtungsanlage. Durch die Kombination von geringem Wärmebedarf, hoher Speicherfähigkeit, regenerativen Energien und einer intelligenten Lowtech-Konzeption der großen Doppelfassade, die eine Klimatisierung der Verwaltung überflüssig macht, können allein am Firmensitz in Melle jährlich bis zu 800.000 kg CO₂ eingespart werden.

Fachwissen zum Thema

Verglasungen aller Art müssen bauphysikalisch eine Reihe von Schutzanforderungen erfüllen. Das gilt zugleich für Glasfelder in Türen, Glastüren, Verglasungen in Fenstern, Wintergärten, Atrien oder Fassaden sowie für Oberlichter, Dachfenster oder sonstige großflächige Überkopfverglasungen.

Verglasungen aller Art müssen bauphysikalisch eine Reihe von Schutzanforderungen erfüllen. Das gilt zugleich für Glasfelder in Türen, Glastüren, Verglasungen in Fenstern, Wintergärten, Atrien oder Fassaden sowie für Oberlichter, Dachfenster oder sonstige großflächige Überkopfverglasungen.

Bauphysik

Anforderungen an Verglasungen

Glasfaltwände ermöglichen einen unmittelbaren Zugang nach außen (im Bild: Modell der Serie Combiline aus Holz und Aluminium von Solarlux).

Glasfaltwände ermöglichen einen unmittelbaren Zugang nach außen (im Bild: Modell der Serie Combiline aus Holz und Aluminium von Solarlux).

Glaswände/​Balkone

Glas-Faltwände

Bauwerke zum Thema

Das Verwaltungsgebäude des Solarlux-Firmengeländes ist bereits von weitem sichtbar.

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Büro/​Gewerbe

Solarlux-Campus in Melle

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