Treppen aus ultrahochfestem Beton

Schlank und rank

Elegante Aufgänge, die sich etwa als Wendeltreppe nach oben schrauben oder im Zickzack verschiedene Ebenen miteinander verbinden, bietet das dänische Unternehmen Hi-Con aus ultrahochfestem Beton (UHPC = Ultra high performance concrete) an. Die Treppen, von denen einige im Raum zu schweben scheinen, sind dabei bisweilen gerade einmal 50 Millimeter stark. Möglich macht das eine spezielle Rezeptur des mit Stahlfasern als Bewehrung versetzten Betons.

Stufen und Podeste bestehen aus ultrahochfestem Beton und sind mit 130 mm noch relativ üppig dimensioniert
Eine spezielle Betonrezeptur und integrierte Stahlfasern ermöglichen die schlanke Ausführung der Treppe
In der Firmenzentrale des Bauunternehmens Per Aarsleff findet sich eine Wendeltreppe aus UHPC (Ultra high performance concrete)

Wie filigran und harmonisch die vorgefertigten Bauteile im Gesamtkontext wirken können, zeigt beispielhaft die abgehängte zweiläufige Treppe in der Sydhavnsskolen, einer Schule am Südhafen von Kopenhagen. Dabei sind hier die Stufen mit einer Stärke von 130 Millimetern noch relativ üppig dimensioniert. Ein weiteres Beispiel findet sich im Hauptquartier des Bauunternehmens Per Aarsleff im dänischen Viby bei Aarhus. Die hier eingebaute Wendeltreppe ähnelt mit ihrem sanften Schwung eher einer Skulptur, denn einem notwendigen Bauteil. Sie besteht aus 26 Stufen, die im Werk gefertigt und vor Ort zusammengesetzt wurden. Neben den grazilen Treppenlösungen bietet das Unternehmen auch Betonelemente für schlanke Balkone, Brücken und Fassaden an.

Hersteller: Hi-Con, Hjallerup

Fachwissen zum Thema

Betontreppe in der James-Simon Galerie in Berlin, Architektur: David Chipperfield

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Materialien/​Baustoffe

Betontreppen

Beispiel einer abgehängten Treppe mit fächerartig angeordneten Zugstäben aus Stahl. Die Treppe der Firma Zeitform wurde in Anlehnung an das statische Prinzip von Hängebrücken entwickelt.

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Treppenkonstruktionen

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