Supraporte

Kartuschen, Medaillons, Wappen, Inschriften, Fratzenmasken, Schutzgeister

Der Begriff Supraporte stammt aus dem Lateinischen, wörtlich „oberhalb der Tür", und bezeichnet ein gerahmtes und verziertes Feld über einem Türsturz. Dieses Feld kann dekorative, symbolische und informative Funktionen haben, also als Kartusche, Medaillon oder Wappen Signets, Hoheitszeichen, Familiennamen, Jahreszahlen und ähnliches zeigen. Supraporten kamen in der Renaissance und im Barock in Mode und sind meist sehr kunstvolle Steinmetz- und Stuckarbeiten mit Ranken-, Roll- und Knorpelwerk. Sie können aber auch aufwendig geschnitzt und bemalt sein sowie Inschriften wie z. B. Segenssprüche, Wünsche und Grußworte beinhalten.

Supraporte "Zum Arabischen Caffe Baum", ca. 1720, Leipzig
Segensspruch und Hauspatronin, Berlin
Medaillon mit Putten, Ranken, Füllhörnern, Voluten und Schutzgeist, Potsdam

Im Prinzip sind sie Vorläufer für die heutigen Namenschilder und Logos bei Einzelhandel und Gastronomie, die ebenfalls über den Eingangstüren angebracht sind und mittels Zahlen, Ziffern, Farbe und Licht das einfache Wiedererkennen von Marken und Firmen ermöglichen.

Oberhalb von Portalen können aber auch reliefartige Köpfe angebracht sein. Diese können einerseits Schutzgeister und Hauspatrone sein, aber andererseits auch Fratzenmasken, Teufel und Ungeheuer, die Böses und Unwillkommenes abschrecken und vom Betreten des Hauses abhalten sollen. Andere Namen für diese grotesken Köpfe sind Maskaron, Grinkopf, Gaffkopp, Neidkopf, Grüner Mann oder Blattmaske.

Fachwissen zum Thema

Enfilade im Schloss Mannheim

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Türarten

Enfilade und Suite

Mittelrisalit mit zwei Turmaufsätzen, dreiteilige Staffelung in Sockel, Bel Etage und Aufsatz, Oper in Zagreb, 1895 von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Herman Helmer erbaut. Als "Logo-Farbe" ist das Gebäude in Habsburgergelb gestrichen, genau wie das Schloss Schönbrunn, in dem der Kaiser von Österreich-Ungarn residierte. Die Eingangstür ist exakt in der Mittelachse der Schaufassade.

Mittelrisalit mit zwei Turmaufsätzen, dreiteilige Staffelung in Sockel, Bel Etage und Aufsatz, Oper in Zagreb, 1895 von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Herman Helmer erbaut. Als "Logo-Farbe" ist das Gebäude in Habsburgergelb gestrichen, genau wie das Schloss Schönbrunn, in dem der Kaiser von Österreich-Ungarn residierte. Die Eingangstür ist exakt in der Mittelachse der Schaufassade.

Türarten

Portal, Pforte, Portikus

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