Sonnenschutz mit Glas und Gewebe

Reduziert den Wärmeeintrag bei Glasfassaden

Isolierverglasungen sollen nicht nur den Wärmeverlust aus dem Gebäude reduzieren, sondern auch den Wärmeeintrag ins Gebäude durch Sonnenlicht. Entscheidend ist dabei, wie gut Isolierverglasungen Sonnenlicht selektieren und filtern können: Sie sollen bei einer möglichst hohen Lichtdurchlässigkeit den solaren Energieeintrag ins Gebäude minimieren. Damit Fassaden hohen energetischen Anforderungen gerecht werden können, ist eine zusätzliche Verschattung notwendig.

Das aluminiumbeschichtete Sonnenschutzgewebe wird raumseitig hinter der Verglasung montiert.
Durch die Kombination aus Sonnenschutzglas und Gewebe lässt sich der Gesamtenergiedurchlassgrad des Sonnenschutzes deutlich verringern.

Mit dem Ziel, das Zusammenspiel zwischen Sonnenschutzverglasung und innenliegendem Sonnenschutzgewebe optimal aufeinander abstimmen, haben sich Saint-Gobain Glass und der dänische Textilspezialist Kvadrat Shade zusammengetan. Ihr Fokus liegt auf dem Gesamtenergiedurchlassgrad des Sonnenschutzes (gtot). Dieser Wert geht über die herkömmliche Betrachtung der g-Werte hinaus. Hier beschreibt er den Anteil der Sonnenenergie, der sowohl durch das Fenster oder Fassadenelement als auch durch das textile Gewebe des Sonnenschutzelements in den Raum gelangt. Ein niedriger gtot-Wert bedeutet, dass der Gesamtenergieeintrag reduziert wird. Räume heizen sich weniger auf und die Kühllast verringert sich, was in der Folge zu Energieeinsparungen und einer höheren Energieeffizienz führt.

Kombiniert wurden die selektiven Sonnenschutzverglasungen Cool-Lite SKN und Cool-Lite XTREME von Saint-Gobain Glass mit dem lichtdurchlässigen Sonnenschutzgewebe Clearview von Kvadrat Shade. Die Sonnenschutzgläser filtern einen Großteil des wärme-intensiven Infrarotanteils aus dem einfallenden Tageslicht, gleichzeitig gelangt das für die Helligkeit verantwortliche sichtbare Licht durch das Glas in den Raum.

Das Sonnenschutzgewebe hat eine aluminiumbeschichtete Oberfläche und wird raumseitig hinter der Verglasung montiert. Es reflektiert 74% der Solareinstrahlung, vor allem den Infrarotanteil, und kann so den unvermeidbaren Restwärmeeintrag weiter reduzieren. Durch das Zusammenspiel aus Verglasung und Sonnenschutzgewebe lassen sich sehr niedrige gtot-Werte von 12% erreichen.

Hersteller: Saint-Gobain Glass und Kvadrat Shade

Fachwissen zum Thema

Der Gesamtenergiedurchlassgrad, kurz g-Wert genannt, erfasst die Energiedurchlässigkeit von transparenten Bauteilen und setzt sich zusammen aus der direkten Transmissionswärme und der sekundären Wärmeabgabe durch Abstrahlung und Konvektion.

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