Satteldachgaube

Schiefergedeckte Reihenhäuser mit Satteldachgauben in Cornwall
Satteldachgaube an der Villa Gericke in Potsdam (saniert 2009)
Satteldachgauben bei einem Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert im französischen Nantes

Ursprünglich zur Belüftung hoher Dachräume, später auch zur Belichtung, sind Gauben in Mitteleuropa verbreitet. Satteldachgauben sind ab 1.700 n. Chr. die häufigste Form auf historischen Gebäuden. Die Neigung der Miniatur-Satteldächer, die meist quer zum Hauptdach positioniert sind, ist im 19. Jahrhundert weniger steil, die Konstruktionen werden flacher. Heute dienen Gauben neben ihrer Funktion zur Belüftung und Belichtung auch dem Flächen- und Raumgewinn beim Ausbau von bzw. in Dachgeschossen.

Fenster von Gauben, die exakt gleich breit sind wie die Fenster der darunterliegenden (Haupt-)Geschosse, wirken in der Ansicht breiter. Um stimmige Proportionen zu erzielen, sollten Fenster in Gauben etwas schmaler sein. Die Position der Gaube richtet sich üblicherweise nach den Sparren. Historische Einfeldgauben sind höchstens 1,20 Meter breit.

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Das Wohnhaus ist teilweise in den Hang gebettet (Ansicht von Süden).

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