Passivhaus

Der Begriff Passivhaus steht für die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Ziel ist die Reduzierung des Jahresheizwärmebedarf von bis zu 15 kWh/m².

Transmissions- und Lüftungswärmeverluste werden zum größten Teil durch passive Energiebeiträge ausgeglichen, zum Beispiel durch:

  • Solare Gewinne durch Verglasungen
  • Innere Wärmequellen beispielsweise die Abwärme von Geräten, Beleuchtung und Menschen.
In der Regel wird bei einem Passivhaus auf ein konventionelles Heizungssystem verzichtet. Der minimale Restwärmebedarf kann oft über eine kontrollierte Lüftungsanlage gedeckt werden. Kennzeichen von Passivhäusern sind der extrem hohe bauliche Wärmeschutz mit Dämmstärken von bis zu 30 cm und damit verbunden eine hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle.

Ziel ist es, den Mehraufwand für den baulichen Wärmeschutz über Minimierung von Wärmebrücken, Abluftwärmerückgewinnung, Einsparung eines konventionellen Heizsystems und die geringen Betriebskosten des Passivhauses zu amortisieren. Die Passivhaus bedingten Mehrkosten liegen im Schnitt bei 10% je nach Gebäudekonzept.

Fachwissen zum Thema

Mehrfamilienhäuser in Salzburg/A

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Glossar A-Z

Passivhausstandard

Das Hochhaus Bolueta im spanischen Bilbao entspricht dem Passivhaus-Standard.

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Einführung

Energieverbrauch und Baustandards

Regelwerke

Entwicklung der Regelwerke zur Energieeinsparung

Durch innerstädtische Verdichtung und Aufstockung werden vorhandene Strukturen genutzt und Freiflächen geschont (Abb.: Paragon-Apartments in Berlin-Prenzlauer Berg)

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Einführung

Nachhaltigkeit im Gebäudebestand

Neben der Funktionalität eines Gebäudes sollte immer die zeitlose, ansprechende Gestaltung berücksichtigt werden (im Bild: Barnimpanorama, Naturparkzentrum – Agrarmuseum Wandlitz (2013); Architektur: rw+, Berlin).

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Planungsgrundlagen

Planung eines nachhaltigen Gebäudes

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