Generatives Design

Der Begriff Generatives Design beschreibt einen softwarebasierten, iterativen Gestaltungsprozess. Zum Einsatz kommen dabei Künstliche Intelligenz und Maschninelles Lernen, um innerhalb vorgegebener Entwurfsparameter mehrere Designvarianten automatisch zu generieren.

Zu den Kriterien und Parametern gehören etwa Vorgaben zu Abmessungen, Gewicht, erforderlichen Lasten, maximalen Kosten oder der Materialität des gewünschten Objekts. Eine entsprechende Software erzeugt dann mithilfe von Algorithmen eine Reihe von Designlösungen in Form von 3D-Modellen, die den Eingangsvoraussetzungen entsprechen oder die Leistungsanforderungen sogar übertreffen. Im Folgenden können die Varianten weiter untersucht werden – manuell oder durch ein automatisiertes Testprogramm – bis die optimale Lösung gefunden ist. Die KI lernt bei jedem Projekt dazu, sodass die vorgeschlagenen Konstruktionen und Designlösungen im Verlauf immer besser werden. 

Der Einsatz von Generativem Design bringt einerseits neuartige und unkonventionelle Ideen mit hoher Gestaltungsfreiheit hervor und kann andererseits zur Material- und Energieersparnis beitragen. In Kombination mit additiven Fertigungsmethoden, wie zum Beispiel 3D-Druck können die digital erzeugten Geometrien auch physisch hergestellt werden. Immer mehr CAD-Softwareanbieter beginnen die Technologie des Generativen Designs in ihre Software zu integrieren.

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3D-Betondruck: Schichtweise hergestellte Wand aus Beton

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Grundlagen

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Die Teilbereiche und Komponenten von Künstlicher Intelligenz sind ebenso vielfältig wie die Einsatzbereiche.

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Künstliche Intelligenz