Fußpfetten und Pfettenauflager

Fußpfetten auf der obersten Geschossdecke und Pfettenauflager in der Außenwand benötigen in der Regel keine feuchtesperrende Schicht, z.B. in Form einer Bitumenunterlage oder Folienummantelung, sofern nicht mit kapillar aufsteigender Feuchte zu rechnen ist. Hierzu zählen auch vorübergehende Feuchteerhöhungen durch Unter- oder Einmörteln. Bei Durchdringungen von Pfetten am Giebelwandauflager ist auf eine sorgfältige luftdichte Ausführung zu achten, die i.d.R. nur in Verbindung mit Pfetten aus Brettschichtholz durch Abkleben bzw. sorgfältiges Anputzen (Einmörteln) sichergestellt werden kann. Auf den entsprechenden baulich-konstruktiven Holzschutz der außenliegenden Bauteile ist zu achten.1)

Abbildung 1: Auflagerung und Durchführung einer Pfette auf Mauerwerk (2) (Quelle: Holzbau Deutschland Institut)


1) Holzschutz – Bauliche Maßnahmen, holzbau handbuch I Reihe 5 I Teil 2 I Folge 2, 2. Auflage 01/2023, S. 44; 2) a. a. O., S. 44; Quelle: Holzbau Deutschland Institut

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