Fliesenbearbeitung mit Sandstrahltechnik

Mithilfe von Sandstrahlen lassen sich nicht nur Klinkerfassaden, Metall- oder Glasflächen reinigen, sondern auch keramische Fliesen und Platten mit Ornamenten und anderen Mustern gestalten. Das Verfahren funktioniert wie folgt: Mit einem Kompressor wird ein starker Luftstrahl erzeugt, der Sand aus einem Sammelbehälter ansaugt. Das Sand-Luft-Gemisch trifft dann mit sehr hohem Druck auf die Fliese, wobei vorgefertigte Schablonen den Weg kanalisieren. Die abrasive Wirkung des Sandes schleift ein präzises, dauerhaftes Muster in die Fliese. Bereiche, die nicht bearbeitet werden sollen, müssen gut abgedeckt sein.

Mithilfe des Sandstrahlverfahrens können Fliesen und Platten, Natursteine, aber auch Materialien wie Glas und Metall bearbeitet werden
Die Muster werden nach Schablonen erzeugt
Die abrasive Wirkung des Sandes schleift Teile der Oberfläche ab

Die Sandstrahltechnik kann außerdem eingesetzt werden, um die Rutschhemmung von Fliesen nachträglich zu erhöhen. Als Strahlmittel sind neben Sand und Korund auch rostfreie Edelstahlpartikel üblich. Durch das sogenannte Fein- oder Strukturstrahlen entsteht eine rutschfeste und trittsichere, gleichmäßig veredelte Oberfläche. Mehr darüber im Beitrag Rutschhemmung nachträglich erzielen (siehe Zum Thema).

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Chemische Anti-Rutsch-Behandlung im Forchheimer Königsbad, das zuvor wegen hoher Rutschgefahr geschlossen werden musste

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Anforderungen

Rutschhemmung nachträglich erzielen