Energieeffizienz und Kostensenkung

Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden ist eine zentrale Aufgabe der Architektur. Die Optimierung der Gebäudehülle – etwa durch eine Wärmedämmung der Fassade, den Austausch von Fenstern oder neue Vorhangfassaden – reduziert den Energiebedarf erheblich und schafft messbare Mehrwerte: niedrigere Betriebskosten für Heizung und Kühlung, gesteigerte Attraktivität für Nutzer*innen und eine nachhaltige Wertsteigerung der Immobilie.

Falt-Schiebe-Fenster aus Aluminium von Schüco werten die Loggien zu ganzjährig nutzbarem Wohnraum auf.
Die Falt-Schiebe-Fenster bilden die neue thermische Hülle des Gebäudes.

Energieeinsparung bei Nichtwohngebäuden

Insbesondere Nichtwohngebäude bieten aufgrund ihres meist hohen Energieverbrauchs viel Potenzial. Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) verpflichtet dazu, die Energieeffizienz gezielt zu verbessern: Bis 2030 müssen 16 %, bis 2033 weitere 10 % der schlechtesten Bestandsgebäude im Nichtwohnsektor umfassend energetisch saniert werden. Förderprogramme wie die KfW unterstützen diese Maßnahmen finanziell und ermöglichen somit das Erreichen höherer Effizienzstufen.

Die energetische Sanierung der Gebäudehülle von Nichtwohngebäuden umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die auf eine verbesserte energetische Performance abzielen:

  • Sanierung der Gebäudehülle durch eine Fassadendämmung / Aufbereitung von Vorhangfassaden
  • Austausch der Verglasung mit hoch wärmedämmenden Fenstern
  • Installation von Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung
  • Sommerlicher Wärmeschutz durch außenliegende Sonnenschutzmaßnahmen
  • Optimierung der Tageslichtversorgung
  • Gebäudeautomation und -management zur effizienten Steuerung aller Systeme (im GEG für Nichtwohngebäude vorgeschrieben)
  • Integration von bauwerkintegrierter Photovoltaik (BiPV) für die Eigenstromversorgung

Verbesserung der Funktionalität durch technische Anlagen
Eine Sanierung kann auch dazu dienen, die Funktionalität des Gebäudes zu verbessern und es an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen, zum Beispiel durch die Installation neuer technischer Anlagen. Die Überprüfung technischer Anlagen, einschließlich der Sanierungsaspekte, ist ein wichtiger Bestandteil der Instandhaltung und Sicherheit von Gebäuden. Sie umfasst die regelmäßige Kontrolle, Wartung und gegebenenfalls die Sanierung von technischen Anlagen wie Heizungs-, Lüftungs-, Elektro- und Sicherheitssystemen. Ziel ist es, einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten und Ausfälle zu vermeiden.

Quelle: Schüco International

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Mit dem Umbau des ehemaligen Aubinger Heizkraftwerks zum Bergson Kunstkraftwerk realisierten Stenger2 Architekten und Partner ein ambitioniertes Projekt des Weiterbauens im Bestand.

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Zusätzlich eingesetztes Innenfenster

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Es gibt viele Stellen an einem Gebäude, an denen Wärmeverluste entstehen können, wie etwa an den Außenwänden.

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Energieeinsparung

Möglichkeiten zur Energieeinsparung

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