Depassivierung

Der Begriff Depassivierung beschreibt die Zerstörung der schützenden Oxidschicht (Passivschicht), die den Stahl im Stahlbeton umgibt. Damit ist eine Voraussetzung für die Korrosion der Bewehrung gegeben. Zwei Vorgänge können für die Depassivierung verantwortlich sein, abhängig von der Dicke und der Qualität des Überdeckungsbetons sowie von den Umgebungsbedingungen:

  • Durch Aufnahme von Kohlendioxid aus der Luft wird die Karbonatisierung des Betons in Gang gesetzt, bei der auch die Alkalität der Porenlösung im Zementstein sinkt. Ab einem pH-Wert < 10, manche sagen, bereits ab 11,5, kommt es zu einer flächigen Depassivierung der Stahloberfläche.
  • Dringen zum Beispiel Tausalze oder Meerwasser tief in das Bauteil ein, steigt der Chloridgehalt in der Porenlösung (Porenwasser) des Betons. In der Folge können die Anionen (negativ geladene Teilchen) der Chloride die an der Bewehrung aufgenommenen passivierenden Hydroxidionen (OH-) verdrängen. Auf diese Weise wird die Passivschicht an einzelnen Stellen zerstört – man spricht hier von einer lokalen Depassivierung.

Fachwissen zum Thema

Depassivierung und Karbonatisierung sind zwei chemische Prozesse, die zu starken Schäden an Stahlbewehurngen und am Beton führen.

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Schäden

Chemische Prozesse

Im Straßenbau zählen Fahrbahndecken und Brücken zu den besonders frost- und tausalzbeanspruchten Betonbauteilen.

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Schäden

Frost und Taumittel

Spritzbeton kommt dort zum Einsatz, wo Betondeckungen wiederhergestellt oder Bauteile verstärkt werden sollen.

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Instandsetzung

Mängelbeseitigung durch Spritzbeton

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