Pelletskessel

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Geringe Staub- und CO2-Emissionen

Pelletskessel sind Zentralheizungskessel für das Beheizen gesamter Gebäude sowie für die Warmwasserbereitung. Angeboten werden sie im Leistungsbereich von 4 bis 150 kW. Durch das automatische Beschicken mit dem Brennstoff Holzpellets unterscheiden sie sich im Komfort nicht von konventionellen Öl- und Gaskesseln. Mit Pelletskesseln lassen sich alle wasserführenden Wärmeabgabesysteme wie Radiatoren, Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen betreiben.

Die wesentlichen Bestandteile eines Pelletskessel sind:

  • Brennstoffzuführung (Förderschnecke)
  • Brennteller (Retorte) oder Brennrost (Brennertopf)
  • Brennraum mit Primär- und Sekundärluftzuführung
  • Wärmeaustauscher
  • Regelung
Eine automatische Zündung setzt die Verbrennung der Pellets im Brennraum in Gang. Sie wird durch eine elektronische Steuerung geregelt. Diese stellt das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Brennstoffmenge und Betriebstemperatur her. Das ermöglicht niedrige Abgastemperaturen und einen Wirkungsgrad bis zu 95 %. Die Staub- und CO2-Emissionen der Pelletsheizungen liegen unter den Werten der anderen biogenen Festbrennstoffe und erfüllen die geltende Bundesimissionschutzverordnung (1.BImSchV).

Bildnachweis: Buderus, Wetzlar