Bauliche Anforderungen an Wärmepumpen
Thermische Isolierung und Aufstellungsorte
Wärmepumpenheizungen erfordern einen guten baulichen Wärmeschutz, wegen der hohen Anlagenkosten sollten die Folgekosten durch Wärmeverluste gering gehalten werden. Durch eine niedrige Vorlauftemperatur und kontinuierlichen, gleichmäßigen Betrieb bietet sich die Fußbodenheizung für die Kombination mit einer Wärmepumpe an. Es können günstige Leistungszahlen und Wirkungsgrade erreicht werden.
Soll das Erdreich als Wärmequelle dienen, bedarf es ausreichend Platz für den Erdkollektor (120 - 400 m²). Erdsonden, die senkrecht oder schräg in das Erdreich eingebracht werden kommen mit deutlich weniger aus.
Die Aufstellung der eigentlichen Wärmepumpe im Haus ist unkritisch, da meist sogenannte Sicherheitskältemittel eingesetzt werden. Eine Ausnahme bildet Propan. Es wird als Ersatz für die gebräuchlichen Kohlenwasserstoffe erprobt und diskutiert. Es bietet gute thermodynamische Eigenschaften und schädigt nicht die Ozonschicht der Erde. Ein Nachteil dieses Stoffes ist seine Brennbarkeit.
