Saugende und nicht saugende Schalungen

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Saugende Schalungen
Saugende Schalungen entziehen dem Beton im oberflächennahen Bereich während des Abbindeprozesses Wasser. Dabei nehmen neue Schaltafeln mehr Wasser auf als bereits benutzte. Werden in zusammenhängenden Flächen unterschiedliche Schalungen mit unterschiedlichem Saugverhalten gewählt, so kommt dies zu Farbunterschieden, die entwurfsbedingt erwünscht sein können.

Durch Freisetzung von Holzinhaltstoffen, wie z.B. Holzzucker, der unter Sonneneinwirkung entsteht, kann das Abbinden des Zementleims an der Oberfläche verhindert werden und es kommt zum Absanden an der Betonoberfläche. Das lässt sich durch eine Vorbehandlung der Schalung durch Auftragen von Zementschlämme verhindern. Saugende Schalungen müssen vor Gebrauch 6 bis 12 Stunden gewässert werden, damit die Schalung dem Frischbeton nicht zu viel Wasser entzieht.

Nicht saugende Schalungen
Bei nicht saugenden Schalungen wird zwischen kunststoffvergüteten Holzschalungen, Stahlschalungen und Kunststoffschalungen unterschieden. Mit nicht saugenden Schalungen können spiegelglatte Oberflächen hergestellt werden, da sie nicht die Fähigkeit besitzen Überschusswasser abzuführen. Die Anforderungen an Oberflächen, die mit Schalhaut gestaltetet sind, sind in der DIN 18217 Betonflächen und Schalungshaut festgelegt.