Zink

Für Fassadenbekleidungen in Zink wird ausschließlich die Legierung Titanzink verwendet (nach: EN 988 Zink und Zinklegierungen - Anforderungen an gewalzte Flacherzeugnisse für das Bauwesen). Die zunächst walzblanke, silberfarbene Oberfläche wird durch den natürlichen Bewitterungsprozess mit einer matten, grau-blauen Patina überzogen. Der Prozess einer homogenen Patinabildung kann an Fassaden mehrere Jahre dauern. Mit einer künstlichen Vorbewitterung der Oberfläche (z.B. Phosphatierung) kann dieser Zeitraum verkürzt oder umgangen werden.

Das Material Titanzink hat eine geringe Wärmedehnung, geringe Abtragungsraten und kann sehr gut verarbeitet werden. Es wird als Fassadenmaterial in Bändern (Scharen), Tafeln, Paneelen, Kassetten oder Well- bzw. Zickzackprofilen verwendet. Titanzink gehört zu der Baustoffklasse A (A1, A2).

Zink wird auch als Oberflächenkorrosionsschutz für andere Metalle (z.B. Stahl) benutzt.

Fachwissen zum Thema

Aluminiumrauten als Fassadenverkleidung beim Tower Horw. Architektur: Tilla Theus und Partner, Zürich

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Materialien

Aluminium

Goldfarben eloxiertes Aluminium am Berliner Axel-Springer-Hochhaus (1965), Architekten Melchiorre Bega, Gino Franzi, Franz Heinrich Sobotka und Gustav Müller

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Materialien

Metalle

Normen/​Verordnungen

Normen zu Metallfassaden

Edelstahlfassade am Neuen Zollhof 2 in Düsseldorf; Architektur: Frank O. Gehry

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Materialien

Stahl, Edelstahl, Cortenstahl

Bänder aus Zink

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