Wasserhaushaltsgesetz

Grundlage der Regenwasserbewirtschaftung

In Deutschland bildet das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die rechtliche Basis für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, einschließlich der Regenwasserretention. Bis zu seiner Novellierung 2009 lag der Fokus des WHG vornehmlich auf der schnellen Ableitung von Regen- und Abwasser, vor allem in urbanisierten Gebieten.

Die fortschreitende Verstädterung und steigende Flächenversiegelung, beispielsweise durch Straßen oder Gebäude, behinderten jedoch die natürliche Versickerung von Regenwasser. Dies hat die WHG-Novelle von 2009 berücksichtigt und Prioritäten verschoben: Nun steht die Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushalts im Vordergrund. Dabei sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die Regenwasser lokal versickern, verrieseln oder direkt in Gewässer einleiten. Dennoch bleibt die sichere Entwässerung zentral. Das Ziel des WHG ist somit ein ausgewogener und nachhaltiger Umgang mit Wasser.

Autorin: Alexandra Busch, freie Architektur- und Baufachjournalistin in Darmstadt

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Gründächer fördern die Aufnahme und Speicherung von Regenwasser durch die Vegetation.

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Regenwasserbewirtschaftung

Regenwasserretention

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