Wärmeschutz und Feuchte in der Praxis

Wärmeschutz und Feuchte in der Praxis

Horst Arndt

Funktionssicher und energiesparend bauen
Beuth Verlag, Berlin 2014
3., überarbeitete und erweiterte Auflage, 514 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, gebunden

Preis: 49 EUR (63,70 EUR mit E-Book)

ISBN 978-3-410-23072-4

Die immer höher werdenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden und der damit verbundene verbesserte Wärmeschutz für Außenbauteile birgt auch Gefahren: Bau- und Feuchteschäden können entstehen, da sich die thermisch-hygrischen Eigenschaften der Bauteile durch Dämmmaßnahmen ändern. Das Fachbuch Wärmeschutz und Feuchte in der Praxis widmet sich diesem komplexen Thema und vermittelt im ersten Teil „Grundlagen“ Kenntnisse über die baustofftechnischen, bauphysikalischen und bautechnischen Vorgänge in den Bauteilen. Dabei werden auch die Zusammenhänge der Vorgänge dargestellt sowie die wärme- und feuchteschutztechnischen Berechnungs- und Nachweisverfahren erläutert. Der zweite Teil behandelt die „Ausführungspraxis“, hier werden konstruktive Detaillösungen und Beispiele gezeigt.

Aus dem Inhalt:

  • Bestimmung des baulichen Wärme- und Feuchteschutzes
  • Bauklimatische Kriterien
  • Grundlagen des Wärme- und Feuchteaustausches
  • Berechnungs- und Nachweisverfahren für Baustoffe
  • Verordnungen zum energiesparenden Bauen
  • Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes für Gebäude
  • Wärmebrücken, Tauwasser und Schimmelpilzbelastung an den Innenoberflächen
  • Außenwände
  • Fugen mit Dichtstoffen
  • Dächer
Die aktuelle dritte Auflage wurde den Anforderungen gemäß der neuen EnEV 2014 angepasst, sowie um weitere Beispiele und ein Kapitel zur Schimmelpilzbehandlung ergänzt. Das Buch richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Sachverständige für Schäden an Gebäuden.

Fachwissen zum Thema

Da auf den Gebäudesektor 40% des Gesamtenergiebedarfs in der EU entfallen, ist die Reduzierung des Energiebedarfs ein wichtiger Baustein in der Minderung des CO2-Ausstoßes (Abb.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Richard Meier, 2007).

Da auf den Gebäudesektor 40% des Gesamtenergiebedarfs in der EU entfallen, ist die Reduzierung des Energiebedarfs ein wichtiger Baustein in der Minderung des CO2-Ausstoßes (Abb.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Richard Meier, 2007).

Grundlagen

Bauphysikalische Nachweise und Normen

Beispiel Fugenlüftung – nach EnEV nicht mehr möglich, da sie eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle bei Neubauten fordert

Beispiel Fugenlüftung – nach EnEV nicht mehr möglich, da sie eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle bei Neubauten fordert

Luft und Lüftung

Luftdichtheit und Lüftung

Schematische Darstellung der anrechenbaren wirksamen Schichtdicken einer massiven Wand

Schematische Darstellung der anrechenbaren wirksamen Schichtdicken einer massiven Wand

Wärmeschutz

Sommerlicher Wärmeschutz: Kennwerte und Bauteile

In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.

In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.

Feuchteschutz

Stoffeigenschaften und Wasserdampfdiffusionswiderstand

Temperaturverteilung in einer Außenwand mit einer hinterlüfteten Vorsatzschale

Temperaturverteilung in einer Außenwand mit einer hinterlüfteten Vorsatzschale

Feuchteschutz

Tauwasser und Glaser-Verfahren

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