Verdunstung

Unter Verdunstung versteht man den Übergang von Flüssigem in einen gasförmigen Zustand bei Temperaturen unterhalb des Siedepunktes, etwa wenn aufgefangenes Regenwasser in Form von Wasserdampf an die Umgebung abgegeben wird. Für den Prozess der Verdunstung wird Energie benötigt, die der Umgebung entzogen wird, die sich dadurch abkühlt. Man spricht von Verdunstungskälte.

Unterschieden werden folgende Formen der Verdunstung:

  • Evaporation bezeichnet die Verdunstung von unbewachsenen Oberflächen oder freien Wasserflächen.
  • Transpiration beschreibt die Verdunstung bei Pflanzen über deren Spaltöffnungen.
  • Die Summe beider Prozesse nennt man Evapotranspiration.

Verdunstung spielt eine zentrale Rolle im Wärme- und Wasserhaushalt der Erde und ist ein wesentlicher Faktor bei der Hitzereduktion in Städten. Faktoren wie intensive Sonneneinstrahlung, hohe Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit und starker Wind fördern die Verdunstung, während hohe Luftfeuchtigkeit einen hemmenden Einfluss hat.

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