Verbraucher irren bei Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen

Heizungstausch ist der effektivste Hebel im eigenen Zuhause

Wenn es um die Frage geht, welche Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich effektiv sind, liegen viele Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland daneben. Das zeigt der Energie-Trendmonitor 2025 – eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.000 Personen im Auftrag des Herstellers Stiebel Eltron.

Der Austausch bestehender Öl- oder Gasbrenner ist im privaten Bereich die effektivste Maßnahme zum Klimaschutz.

Demnach halten fast die Hälfte der Befragten die Einschränkung von Flugreisen für die wichtigste Maßnahme im Klimaschutz. Auch der Verzicht auf Fleisch, die Nutzung von Ökostrom oder die Dämmung von Gebäuden werden als wirksamer eingeschätzt als der Umstieg auf eine moderne, klimafreundliche Heiztechnik wie die Wärmepumpe. Dabei würde das Heizen ohne fossile Brennstoffe rund 45 Mal so viele CO₂-Äquivalente einsparen wie der Stopp aller Inlandsflüge!

„Diese Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass die Deutschen auf dem Weg zur privaten Energiewende nicht ausreichend informiert sind“, sagt Detlef Neuhaus, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. Die Heizung ist im Haushalt der größte Energieverbraucher – und damit auch der größte Verursacher von CO₂-Emissionen. Der Austausch alter Öl- oder Gasheizungen sei daher die wirkungsvollste Maßnahme zur Reduktion des persönlichen CO₂-Fußabdrucks. „Und vor allem eine der einfachsten“, so Neuhaus weiter. Der Umstieg erfolgt ohne Komforteinbußen und ist in den meisten Fällen auch wirtschaftlich sinnvoller.

Auch die Einstellungen der Verbraucherinnen und Verbraucher sprechen eine klare Sprache: 70 Prozent würden sich beim Wechsel der Heizung gegen eine Ölheizung entscheiden, 60 Prozent lehnen eine Gasheizung ab. Der Wechsel zur klimafreundlichen Wärmepumpe wird aktuell noch staatlich gefördert – ein attraktiver Anreiz, um Klimaschutz und Kostenvorteile miteinander zu verbinden (siehe auch Tipps zum Thema).

Quelle: Stiebel Eltron, Holzminden

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