Strategien für klimagerechte Dachflächen – Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Photovoltaik- und Gründächer werden schon seit Längerem als klimagerechte Alternativen in Betracht gezogen. Doch welches der beiden Systeme eignet sich für welche Bauaufgabe am besten? Ein Gutachten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat dazu jüngst neue Erkenntnisse geliefert: Der Vergleich zeigt, dass eine Entscheidung nicht immer notwendig ist, denn auch der Mittelweg, also die Hybridlösung, hat seine Vorzüge.

Betrachtet wird insbesondere die Nutzung von Photovoltaikanlagen und Gründächern
Teil der Publikation ist eine technische Gegenüberstellung der Einzelsysteme

Die Publikation ist mit 218 Seiten recht umfangreich und wird nur gelegentlich durch Abbildungen ergänzt. Die ausführliche Bestandsanalyse zu Beginn ist jedoch notwendig, um an späterer Stelle einen systematischen Bewertungskatalog entwickeln zu können. Dieser soll auf Grundlage technischer Fakten und eines daraus resultierenden Punktesystems einen möglichst neutralen Vergleich beider Dachformen ermöglichen. Der Vorteil dieser Vereinheitlichung besteht darin, dass nicht nur Einzelanwendungen, sondern auch Hybridlösungen stärker in den Blick rücken und die Systeme zudem leichter gebäudeübergreifend gedacht werden können.

Das Gutachten Strategien für klimagerechte Dachflächen – Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung richtet sich als wissenschaftliche Arbeit an ein Fachpublikum mit entsprechender Vorkenntnis. Es wurde 2024 vom BBSR herausgegeben und im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wissenschaftlich begleitet. Die Beiträge stammen von Autor*innen des Bundesverbands GebäudeGrün e.V. (BuGG) sowie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin.

Aus dem Inhalt

  • Stand der Forschung
  • Entwicklungsbedarf
  • Analyse verschiedener Gebäudesituationen 
  • Vorteile einer gebäudeübergreifenden Betrachtung
  • Kategorisierung geeigneter Dachflächen
  • Technische Möglichkeiten und wirtschaftliche Konsequenzen
  • Entwicklung einer Bewertungsmethodik
  • Vorschläge zur Umsetzung von Nutzungsstrategien
  • Analyse etwaiger Hemmnisse und Lösungsansätze
  • Materialien und Konzeption zum Aufbau eines Informationsportals

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Als die am wenigsten verschatteten Gebäudeteile eignen sich Dächer besonders gut für die Installation von Photovoltaik-Anlagen, hier auf dem Wohnprojekt Stadtfinken in Hamburg.

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