Sockeldämmsystem mit Schaumglas

Feuchtebeständig, druckfest und dauerhaft

Der Gebäudesockel ist vielfältigen Beanspruchungen ausgesetzt. Er muss gut gedämmt sein, vor Spritzwasser und aufsteigender Feuchte geschützt, aber auch vor Durchwurzelung oder Schädlingen wie Marder, Ameisen und anderen Insekten. Als potenzielle Schwachstelle eines Hauses erfordert er eine unbedingt sorgfältige Planung und Ausführung. Der Hersteller Foamglas bietet ein sehr widerstandsfähiges Sockeldämmsystem aus Schaumglas an, dessen Leistungsfähigkeit nun noch einmal verbessert wurde: mit einem Lambdawert λD von 0,036 W/(mK) dämmt Foamglas T3+ höchst effektiv und gewährleistet einen langfristigen, über Jahrzehnte konstanten Wärmeschutz.

Die Beständigkeit gegen Feuchte aus unterschiedlicher Richtung ist ein wesentlicher Aspekt
Die Foamglas T3+ Dämmplatten werden vollflächig und -fugig mit dem Kaltkleber PC 56 auf der bituminösen Bauwerksabdichtung verklebt
Der Dämmstoff ist nicht brennbar (Brandschutzklasse A1) und beständig gegenüber Chemikalien, Fetten, Schädlingen und radioaktiver Strahlung aus dem Erdreich

Der überwiegend aus Recyclingglas hergestellte Dämmstoff besitzt eine hermetisch geschlossene Zellstruktur, ist besonders druckfest, wasser- und dampfdiffusionsdicht, nimmt also keine Feuchtigkeit auf. Er ist beständig gegenüber Chemikalien, Fetten, Schädlingen und radioaktiver Strahlung aus dem Erdreich. Gemäß DIN EN 13501-1 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten ist er als nicht brennbar (A1) eingestuft.

Da bei der Ausführung der Sockelkonstruktion eine durchgängige Abdichtung von wesentlicher Bedeutung ist, werden die Foamglas T3+ Dämmplatten vollflächig und -fugig mit dem Kaltkleber PC 56 auf der bituminösen Bauwerksabdichtung verklebt. Der Kaltkleber wird mit dem Zahnspachtel auf eine kurze und eine lange Seitenfläche der Platte aufgetragen, die dann diagonal in eine offene Ecke geschoben wird. Durch diese dicke, dampfdichte Lage vor der Bauwerksabdichtung wird eine Auf- oder Hinterfeuchtung der Dämmplatte ausgeschlossen. Der lagesichere Einbau und die Festigkeit des Dämmstoffs verhindern zudem die Entstehung von Rissen im Oberputz.

Empfohlen wird eine Kombination mit dem Putzsystem Sockel-SM PRO der Firma Knauf, einem mineralischen Klebe-, Armiermörtel und Oberputz mit integrierter Sperre gegen Feuchtigkeit, das in einer Gesamtstärke von mindestens sieben Millimetern aufgetragen wird. In Verbindung mit dem Dämmstoff erhält der Sockel damit einen doppelten Schutz, der schädigende Einflüsse von der Bausubstanz dauerhaft abhält.

Hersteller: Foamglas, Hilden

Fachwissen zum Thema

Übersicht einiger üblicher Dämmstoffe für unterschiedliche Anwendungsbereiche

Übersicht einiger üblicher Dämmstoffe für unterschiedliche Anwendungsbereiche

Wärmeschutz

Dämmstoffe: Eigenschaften, Anwendungen, Kennwerte

Da die Bodenplatte ans Erdreich grenzt, erfahren die Wärmeströme eine Dämpfung aus dem beheizten Bauwerk heraus.

Da die Bodenplatte ans Erdreich grenzt, erfahren die Wärmeströme eine Dämpfung aus dem beheizten Bauwerk heraus.

Wärmeschutz

Dämmung erdberührter Bauteile

Schematischer Temperaturverlauf in unterschiedlichen Wandaufbauten; monolithische Wand links, Mitte von außen gedämmte Wand, rechts Wand mit Innendämmung

Schematischer Temperaturverlauf in unterschiedlichen Wandaufbauten; monolithische Wand links, Mitte von außen gedämmte Wand, rechts Wand mit Innendämmung

Wärmeschutz

Dämmungsysteme und deren Wirkung

Die Grundlage zur Festlegung der Exposition von Fassaden bildet die DIN 4108-2 zum klimabedingten Feuchteschutz, der eine wesentliche Grundlage des Wärmeschutzes bildet.

Die Grundlage zur Festlegung der Exposition von Fassaden bildet die DIN 4108-2 zum klimabedingten Feuchteschutz, der eine wesentliche Grundlage des Wärmeschutzes bildet.

Feuchteschutz

Konstruktive Feuchteschutzmaßnahmen

Surftipps