Sichtschutzfolien
Klebefolien als Sichtbarriere
Sichtschutzfolien sind eine Alternative zu Vorhängen, Rollos oder Faltstores. Sie dienen als Sichtbarriere auf Fenstern, Glastüren oder transparenten Raumteilern und sorgen für Diskretion – etwa in Arztpraxen, Wartezimmern, Behandlungsräumen sowie in Sanitär- und Umkleidebereichen von Sportstätten. Während Umbau- oder Renovierungsarbeiten verhindern sie Einblicke in öffentlich einsehbare Räume und verdecken Abstell- oder Lagerräume, etwa im Einzelhandel.
Materialien und Anwendung
Sichtschutzfolien bestehen in der Regel aus thermoplastischen
Kunststoffen wie Polyethylen oder Polyvinylchlorid (PVC). Sie
haften entweder durch eine einseitige Klebstoffschicht oder mittels
Feuchtigkeits-Adhäsion, dem sogenannten „statischen Kleben“. Nach
dem Zuschneiden und Ausrichten werden sie mit einem Rakel blasen-
und faltenfrei aufgebracht. Die meisten Folien lassen sich
rückstandslos wieder entfernen.
Lebensdauer und Varianten von Sichtschutzfolien
Die Nutzungsdauer einer Sichtschutzfolie hängt von mehreren Faktoren ab:
- der Beschaffenheit und Sauberkeit des Untergrunds
- der Eignung für Innen- oder Außenanwendungen
- der UV-Beständigkeit, die Ausbleichen, Risse, Brüche und Abblättern verhindert
- der Witterungsbeständigkeit einschließlich Temperaturschwankungen
- der Widerstandsfähigkeit gegen Vandalismus wie Verkratzen, Besprühen oder Überkleben
Opake, also vollständig undurchsichtige Folien, können in einer Kombination aus satten, kräftigen Farben und Beschriftungen Informationen und Hinweise vermitteln, beispielsweise zu Neueröffnungen im Einzelhandel oder der Gastronomie. Varianten mit grafischen Mustern, Streifen, Bordüren oder ähnlichen Cut-Outs können die Geometrie einer Fassade spielerisch fortführen und mitunter sogar Tape-Art ähneln. -sj
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