Serielles Sanieren mit integriertem Sonnenschutz
Energetisch ertüchtigen mit Modulbau
Viele erhoffen sich vom modularen Bauen eine rasche Beseitigung des Wohnraummangels – und die Beschleunigung von Bestandssanierungen. Damit der Sonnenschutz optimal in die Vorfertigung integriert werden kann, hat der Hersteller Warema passgenaue Systeme entwickelt. Ein Beispiel zeigt die serielle Sanierung von Mehrfamilienhäusern in Mönchengladbach, bei der Rollläden bereits werkseitig in Fassadenmodule eingebaut wurden.
Bei einer seriellen Sanierung entstehen die vorgefertigten Elemente unter kontrollierten Bedingungen in Produktionshallen und werden auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit um bis zu 70 Prozent, während Fixkosten und Termine besser vorherzusehen sind. Die Methode kombiniert serielle Vorfertigung mit präziser, digitaler Planung. Ein besonderer Vorteil: Der Modulbau eignet sich nicht nur für Neubauten, sondern auch für die energetische Sanierung bestehender Gebäude. Hier sollen die vorgefertigten Fassadenmodule mit integrierter Dämmung und Technik die Energieeffizienz verbessern und langfristig die Betriebskosten senken.
Sonnenschutz als integraler Bestandteil modularer Fassaden
Modulare Bauweisen stellen hohe Anforderungen an die Gebäudetechnik – auch beim Sonnenschutz. Die Systeme müssen anpassungsfähig sein und sich zugleich optimal in die serielle Fertigung einfügen. Ob Schacht-, Vorbau- oder Aufsatzsysteme – die Beschattungslösungen von Warema lassen an die Produktionsprozesse der Modulbau-Partner anpassen. Ein Beispiel dafür ist das WMS Funksystem. Durch die Fernbedienung entfällt eine aufwendige Verkabelung, was die Montage in der Serienproduktion vereinfacht. Das Entwässerungsprofil Delta des Herstellers Gutmann ergänzt den Sonnenschutz ideal, indem es Fenster, Fensterbank und Sonnenschutz lückenlos verbindet.
Mönchengladbach: Effiziente Sanierung dank modularer Elemente
Ein Beispiel für die Integration von Sonnenschutz bei der seriellen Sanierung findet sich im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach. Im Stadtteil Hardt wurden fünf Mehrfamilienhäuser aus dem Jahr 1956 nach dem Energiesprong-Prinzip modernisiert. Warema lieferte 100 Vorbau- und Aufsatz-Rollläden mit WMS Funksteuerung, die bereits in der Werkhalle in die Fassadenmodule integriert wurden. Vor Ort waren keine weiteren Handgriffe an Fenstern und Rollläden nötig, wodurch sich der Bauablauf erheblich beschleunigte. Neben der Geschwindigkeit ist von Vorteil, dass die Arbeiten komplett von außen verrichtet werden können. Die Bewohne*innen mussten folglich ihre Wohnungen während der Montage nicht verlassen. Die serielle Ausstattung der Fassadenelemente mit den Rollläden sorgt zudem für eine durchgängige Optik und verbessert Energieeffizienz.
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