Scratching the surface

Scratching the surface

Andrew Watts (Hrsg.)

New London Facades by London Architects
Springer Verlag, Wien, New York 2007
303 Seiten, Format 15 cm x 15 cm, viele farbige Abbildungen

Preis: 28,84 EUR

ISBN 978-3-211-71538-3

Das Buch Scratching the surface ist anlässlich der Ausstellung „NLA-New London Architecture“ erschienen, die im Sommer 2007 im Building Block Centre in London stattfand. Als handlicher Führer zu Fassadenentwicklungen in London gedacht, ist das Format mit 15 cm x 15 cm entsprechend klein. Dies ist auch das Hauptproblem: Schrift und Zeichnungen sind trotz der 303 Seiten so klein, dass auf den Details praktisch nichts mehr zu erkennen ist. Und auch die Bilder leiden am Miniformat.

Das Buch gliedert sich in die drei Hauptteile „Essays“, „Interviews“ und „Projekte“. Die Projekte sind auf einer groben Übersichtskarte mit den Umrissen von London eingezeichnet. Der Teil „Essays“ ist sehr konzeptionell aufgebaut: Animationen, Visionen und Informationen, aber sehr wenig Konkretes. Man fühlt sich in einen Architekturentwurfskurs mit dem Thema Fassaden an der Universität zurückversetzt. Wegen des Formats und des Layouts und der nur allgemeinen Informationen hat man nur wenig Veranlassung, sich alles durchzulesen.

Der Interviewteil enthält sieben Interviews mit jungen Architekten aus London. Hier wird es schon interessanter: Der Leser erhält direkte Informationen zu den Projekten, z.B. zu Experimentellem wie einer hinterlüfteten Fassade aus glasfaserverstärktem, gewelltem und transparentem Kunststoff.

Im Projektteil wird das etwas besser, mit einer Lupe kann man über die teilweise wirklich witzigen und innovativen Ideen noch etwas mehr erfahren. Warum genau diese Projekte ausgewählt wurden, erschließt sich nicht so ganz, aber neue Ideen für Architekten bzw. Architekturstudenten finden sich allemal. Derjenige, der es genau wissen will, sollte den Führer nehmen und nach London fliegen, mit den Architekten direkt reden und sich die Projekte vor Ort ansehen. -js

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Stegplatten aus Polycarbonat verwendete das Architekturbüro José Luis Bezos Alonso für einen Schutzbau des Parque Genovés im spanischen Cadiz.

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Das historische Eierkühlhaus am ehemaligen Berliner Osthafen erhielt im Rahmen des Umbaus eine vorgehängte hinterlüftete Glasfassade

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