Recycling von Aluminium

Unter dem umgangssprachlich verschliffenen Ausdruck Aluminium versteht man in den seltensten Fällen Rohaluminium, sondern Legierungen aus Aluminium und Beimischungen von Mangan, Magnesium, Zink, Kupfer und Silicium. Erst durch den Zusatz dieser Stoffe in unterschiedlichen Kombinationen erhält man das in der Baubranche verwendete Leichtmetall. Das aus dem Fenster-, Türen- und Fassadenbau stammende Alt-Aluminium wird im Sinne eines ökologisch und wirtschaftlich sinnvollen Werkstoff-Recyclings gesammelt, da es sich zu nahezu 100 % wieder für die erneute Verarbeitung in dieser Branche aufbereiten lässt.

In einem ersten Schritt werden in Recycling-Höfen die Materialien Aluminium, Glas, Dichtungsstoffe und ggf. Oberflächenbeschichtungen getrennt. Danach wird das verbleibende Aluminium eingeschmolzen und in Rohlingsformen gegossen, die wiederum von den Fenster- und Türherstellern bzw. der Baubranche erworben werden und z.B. erneut als Strangpressprofile zu Fensterprofilen endverarbeitet werden können.

Aluminium gehört damit zu den wenigen Roh- bzw. Werkstoffen, die innerhalb eines vollständig geschlossenen Recycling-Systems wieder für die ursprüngliche Nutzung Verwendung finden.

Fachwissen zum Thema

Fensterprofil aus Messing, IG-Metall-Haus Erich Mendelsohn und Rudolf Reichel, 1929

Fensterprofil aus Messing, IG-Metall-Haus Erich Mendelsohn und Rudolf Reichel, 1929

Materialien/​Werkstoffe

Metalle als Rahmenmaterial

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