Qualitätssicherung im mehrgeschossigen Holzbau: Umfrage zu Forschungszwecken

Entwicklung ganzheitlicher Feuchteschutzkonzepte

Im Hochbau werden vermehrt großvolumige Bauwerke in Holz- oder Holz-Hybridbauweise mit Massivholz (Brettsperrholz, BSP) realisiert. Die Erfahrungen mit größeren, mehrgeschossigen Holzbauten zeigen, dass deren Bau- und Montageabläufe optimierte Witterungsschutz-Konzepte erfordern. Ziel des Forschungsvorhabens HolzQS der Universität Braunschweig ist es, konkrete Lösungen sowie Qualitätssicherungssysteme für den mehrgeschossigen Holzbau zu entwickeln.

Aufruf zur Online-Befragung
Eine gemeinsam mit der Heinze Marktforschung entwickelte Online-Befragung soll beitragen, die Rahmenbedingungen für mehrgeschossige Bauweisen in großem Maßstab zu verbessern. Sie nimmt wenige Minuten in Anspruch und richtet sich an Architekt*innen und Planer*innen mit Erfahrung im mehrgeschossigen Holzbau. Mit einem Klick auf den folgenden Link gelangen Sie zur Befragung:
https://survey.heinze.de/goto/TU_Braunschweig_Architekten_4

Teilnehmer*innen erhalten auf Wunsch nach Abschluss der Studie eine Vorabveröffentlichung der wichtigsten Ergebnisse.

Ziel des Forschungsvorhabens HolzQS ist es, konkrete Lösungen sowie Qualitätssicherungssysteme für den mehrgeschossigen Holzbau zu entwickeln.

Projektbeschreibung

Bei den früher üblichen geringen Projektgrößen im Holzbau ließ sich der Witterungsschutz durch kurze Montagezeiten unter Beachtung günstiger Wetterlagen oder durch Verwendung temporärer Abdeckungen gewährleisten. Die konstruktiven und organisatorischen Planungen einschließlich der Vergabebeschreibungen berücksichtigten hinreichende Schutzmaßnahmen eher selten. Aktuelle Erfahrungen mit größeren und mehrgeschossigen Bauwerken in Holzbauweise zeigen hingegen, dass die spezifischen Bau- und Montageabläufe optimierte Konzepte für den Witterungsschutz verlangen. Werden diese Leistungen ausschließlich den ausführenden Firmen überlassen, sind die Konstruktionen oft nicht – oder nur unzureichend – vor Feuchte geschützt. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Nutzungszeit. Baukonstruktionen aus Holz sind feuchteempfindlich und schutzbedürftig in Bezug auf Leck- und Leitungswasserschäden.

Das Verbund-Forschungsvorhaben HolzQS

der Universität Braunschweig – unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Mike Sieder – befasst sich mit der Problematik.

Ziel des Forschungsvorhabens HolzQS ist es, konkrete Lösungen sowie Qualitätssicherungssysteme für den mehrgeschossigen Holzbau zu entwickeln, die während der gesamten Fertigungs-, Bau- und auch der Nutzungsphase den organisatorischen wie konstruktiven Witterungs- und Holzschutz sicherstellen. Feuchteschäden soll präventiv begegnet werden. Das Schadensrisiko großvolumiger Holzgebäude ließe sich in der Bauzeit, aber auch während der Nutzung deutlich verringern, wenn auf Basis der Ergebnisse praxisgerechte Schutzkonzepte entwickelt werden.

Unter folgendem Link können Sie teilnehmen:
https://survey.heinze.de/goto/TU_Braunschweig_Architekten_4

Teilnehmer*innen erhalten auf Wunsch nach Abschluss der Studie eine Vorabveröffentlichung der wichtigsten Ergebnisse.

Quelle: Heinze Marktforschung

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Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

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