Photovoltaikmodule in Holzoptik

Verbundglaselemente mit Keramikdruck

Was nach Holz aussieht, erzeugt Strom: Eingefügt in die Brüstung eines Balkons wirken die bedruckten Verbundglaselemente mit integrierten Photovoltaikmodulen (PV) wie hölzerne Latten. Das Erfurter Unternehmen a2-solar hat den Prototyp in Zusammenarbeit mit dem PV-Module-Hersteller Amena entwickelt und bei einem Wohnhaus in Winterthur zum ersten Mal eingesetzt. Von außen betrachtet sollen die Brüstungselemente auch aus der Nähe nicht von Holzbrettern zu unterscheiden sein.

Entwickelt wurden die keramisch bedruckten Module vom Erfurter Unternehmen a2-solar in Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Hersteller Amena.

Möglich macht die hölzerne Außenwirkung eine auf solare Transparenz optimierte Glasbeschichtung. Dabei wurden beide Scheiben des Verbundglaselements mittels eines keramischen Druckverfahrens dauerhaft mit der Holzoptik versehen. Die Gesamtleistung der Anlage liegt bei etwa 0,5 kWp verteilt auf vier Einzelmodule. Dabei werden etwa 70 Prozent der Leistung eines normalen Solarmoduls auf derselben Fläche erreicht. In Winterthur ergänzen die PV-Verbundglaselemente eine bestehende Solaranlage auf dem Dach, in die sie sich durch den Einsatz von Optimierern integrieren lassen.

Laut Hersteller ist die Holzoptik nur eine Option von vielen – der Oberflächengestaltung seien theoretisch keine Grenzen gesetzt. So sind gerade im Fassadenbereich Elemente mit Stein-, Textil-, oder einfach vollflächig abdeckender Farboptik denkbar.

Hersteller: a2-solar Advanced and Automotive Solar Systems, Erfurt; Amena, Schlieren

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Zusatzelemente

Photovoltaik-Module

Fassadenintegrierte Photovoltaik lässt sich besonders gut mit Glasfassaden kombinieren, wie hier an den Brüstungsbändern eines Bürohauses zu sehen.

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Fassadenarten

Sonderform: Photovoltaik-Fassade

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