Pavillon der USA auf der Architekturbiennale 2021 in Venedig

Holzkonstruktion aus massivem Kiefernholz als zweite Fassade

Der Holzbau hat in Amerika eine lange Tradition und ist auch heute noch die am häufigsten angewendete Bauart. Bereits vor 350 Jahren wurden in den USA Häuser in Holzrahmenbauweise errichtet. Im Rahmen der 17. Internationalen Architekturbiennale 2021, die vom 22. Mai bis 21. September in Venedig stattfindet, widmen sich die Vereinigten Staaten von Amerika dem Thema Holzbau. Ziel der Architekten und diesjährigen Kuratoren des amerikanischen Pavillons, Paul Andersen und Paul Preissner ist es, den ressourcenschonenden Baustoff in den Vordergrund zu stellen und über die Geschichte des Holzbaus in ihrem Heimatland zu informieren. Das Leitthema der Biennale lautet in diesem Jahr: „Wie werden wir zusammen leben?“

Der Holzskelettbau steht vor dem historischen Pavillon aus dem Jahr 1930.
Die zwölf Meter hohe Konstruktion ist aus massivem Kiefernholz gefertigt.
Das Projekt namens „American Framing“ wurde von der University of Illinois Chicago in Auftrag gegeben.

Die Besucherinnen und Besucher des amerikanischen Pavillons betreten die Ausstellung durch eine zwölf Meter hohe Holzkonstruktion aus massivem Kiefernholz, die vor dem historischen Pavillon aus dem Jahr 1930 installiert ist. Mit traditionellen Elementen amerikanischer Häuser wie Gauben, Giebel und Veranda bildet die Skelettkonstruktion eine zweite Fassade. Zwischen dem Bestandpavillon und der Holzkonstruktion entsteht ein schöner geschützter Innenhof. Das Projekt namens American Framing wurde von der University of Illinois Chicago organisiert.

In den Galerien werden Fotografien zum Thema Nadelholzbau von Daniel Shea und Chris Strong präsentiert sowie Gebäudemodelle von Studierenden zur Geschichte des Holzrahmenbaus. Minimalistisch gestaltete Bänke der Architektin Ania Jaworska aus vorgeschnittenem Bauholz, Stahl und Mauerwerk sowie Shaker-Stühle und -Bänke aus Weichholz des Architekten Norman Kelley runden die Ausstellung ab.

Bildnachweis: Paul Preissner Architects, Illinois

Fachwissen zum Thema

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Einführung

Geschichte des Holzbaus

Die Holzkonstruktion dieses Wohnhauses ist ein kombinierter Skelett- und Holztafelbau (Baugruppenprojekt 3XGrün in Berlin, 2011; Architektur: IfuH - Institut für urbanen Holzbau, Atelier PK, Roedig Schop Architekten, Rozynski Sturm Architekten).

Die Holzkonstruktion dieses Wohnhauses ist ein kombinierter Skelett- und Holztafelbau (Baugruppenprojekt 3XGrün in Berlin, 2011; Architektur: IfuH - Institut für urbanen Holzbau, Atelier PK, Roedig Schop Architekten, Rozynski Sturm Architekten).

Holzbausysteme

Tafelbau/Rahmenbau

Kontakt Redaktion BauNetz Wissen: wissen@baunetz.de
BauNetz Wissen Holz sponsored by:
Informationsdienst Holz | getragen durch den Informationsverein Holz, Düsseldorf
Kontakt: +49 (0) 211 9665580 | info@informationsvereinholz.de
und Holzbau Deutschland Institut e.V., Berlin
Kontakt: +49 (30) 20314533 | kontakt@institut-holzbau.de
und Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V., Wuppertal
Kontakt: +49 (0) 20276972732 | info@studiengemeinschaft-holzleimbau.de