Neufert – Bauentwurfslehre

Neufert – Bauentwurfslehre

Ernst Neufert

Springer Vieweg Wiesbaden 2024
44. Auflage, 614 Seiten, 4.188 Abbildungen; Format 20,5 x 29,5 cm, Hardcover, Deutsch

Preis: 159,99 EUR

ISBN 978-3-658-44936-0

In der 44. Auflage des Standardwerkes, das erstmals im Jahr 1936 erschien und dessen Neuauflagen bis zur Jahrtausendwende und darüberhinaus Architekturstudierenden und Planenden als Grundlage des Entwerfens dienten, liegt der Fokus erneut auf menschlichen Maßstäben und Zielen. Im Jahr 2025 darf die Neufert – Bauentwurfslehre neben der funktionalen und wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Gebäuden und gebauter Umwelt auch den Denkmalschutz nicht außer Acht lassen – im Sinne eines nachhaltigen, sozialbewussten und wohlproportionierten Umgangs mit schützenswertem Bestand.

Das Kapitel „Krankenhausgebäude” wurde erweitert um „Heilende Architektur“. Dass ein nachhaltiger Umgang mit dem Gebäudebestand einen anderen Planungsprozess erfordert als Neubauprojekte, ist ebenfalls Thema der aktuellen Auflage. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Auswirkungen der Sanierung bestehender Gebäude auf die Neuordnung des Straßenraums, damit die Verkehrswende gelingen kann. Eine vertiefte Auseinandersetzung befasst sich mit dem sogenannten Green Building. Im Kapitel „Bauteile” sind verschiedene Möglichkeiten des Flachdachaufbaus dargestellt und die einzelnen Komponenten genau aufgeführt.

Seit der 38. Auflage, im Jahr 2005 erschienen, bearbeiten der Architekt Johannes Kister, Patricia Merkel, Mathias Brockhaus und Matthias Lohmann die Aktualisierungen der Bauentwurfslehre (weitere Informationen finden Sie unter den Surftipps zur Neufert-Stiftung).

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Bei den bituminösen Abdichtungen begann in den 1960er-Jahren eine Entwicklung zu plastomervergütetem Polymerbitumen. Anfang der 1970er-Jahre wurden dann geeignete thermoplastische Elastomere in die Mischtechnik von Polymerbitumen eingebracht.

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