Mehrsensormelder
Mehrsensormelder, auch Multisensormelder genannt, kombinieren optische, thermische und teils chemische Sensorik. Während optische und thermische Sensoren Rauchpartikel und Temperaturanstiege detektieren, dienen chemische Sensoren dazu, bei einem Brand entstehende Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff (H) oder Stickstoffmonoxid (NO) zu erkennen.
Ein Algorithmus wertet die Messdaten aus und gleicht sie miteinander ab. Dadurch können selbst Schwelbrände frühzeitig detektiert werden. Außerdem können die Melder Brände dort erkennen, wo betriebsbedingt mit leichtem Rauch, Dampf oder Staub zu rechnen ist – zum Beispiel in Industrieanlagen. In der Folge kommt es seltener zu Fehlalarmen, verglichen mit üblichen Rauchmeldern.
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