Mehrsensormelder

Melder mit optischen, thermischen und Kohlenstoffmonoxid-Sensoren
Melder mit optischen und thermischen Sensoren

Mehrsensormelder, auch Multisensormelder genannt, kombinieren optische, thermische und teils chemische Sensorik. Während optische und thermische Sensoren Rauchpartikel und Temperaturanstiege detektieren, dienen chemische Sensoren dazu, bei einem Brand entstehende Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff (H) oder Stickstoffmonoxid (NO) zu erkennen.

Ein Algorithmus wertet die Messdaten aus und gleicht sie miteinander ab. Dadurch können selbst Schwelbrände frühzeitig detektiert werden. Außerdem können die Melder Brände dort erkennen, wo betriebsbedingt mit leichtem Rauch, Dampf oder Staub zu rechnen ist – zum Beispiel in Industrieanlagen. In der Folge kommt es seltener zu Fehlalarmen, verglichen mit üblichen Rauchmeldern.

Fachwissen zum Thema

Handfeuermelder werden an allen Ausgängen und an den Zugängen zu den Fluchttreppenräumen angeordnet.

Handfeuermelder werden an allen Ausgängen und an den Zugängen zu den Fluchttreppenräumen angeordnet.

Brandmeldeanlagen

Auswahl und Anordnung von Brandmeldern

Für Industriebauten, dazu zählen Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen, sind die Mindestanforderungen an den Brandschutz in der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (M-IndBauRL) festgelegt.

Für Industriebauten, dazu zählen Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen, sind die Mindestanforderungen an den Brandschutz in der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (M-IndBauRL) festgelegt.

Sonderbauten

Industriebauten

Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de
Baunetz Wissen Brandschutz sponsored by:
Telenot Electronic GmbH, Aalen
www.telenot.com